MEDIZIN: Klinische Leitlinie

Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden

Clinical Practice Guideline: Non-specific, functional and somatoform bodily complaints

Dtsch Arztebl Int 2012; 109(47): 803-13; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0803

Schaefert, Rainer; Hausteiner-Wiehle, Constanze; Häuser, Winfried; Ronel, Joram; Herrmann, Markus; Henningsen, Peter

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Hintergrund: Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden betreffen 4–10 % der Bevölkerung und 20 % der Hausarztpatienten. Sie verlaufen häufig chronisch, beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich und sind kostspielig. Für Behandler stellen sie eine Herausforderung dar, ungünstiges Behandlerverhalten kann den Verlauf negativ beeinflussen.

Methoden: Die Leitliniengruppe (29 medizinische/psychologische Fachgesellschaften, eine Patientenvertretung) analysierte über 4 000 Veröffentlichungen einer systematischen Literaturrecherche. Die Leitlinie wurde in zwei Online-Delphirunden und drei Konsensuskonferenzen verabschiedet.

Ergebnisse: Die Evidenzlage war wegen der weit gespannten Thematik heterogen und erreichte bei vielen Fragen nur mittleren Evidenzlevel; starker Konsens wurde meist erzielt. Empfohlen werden der Aufbau einer partnerschaftlichen Arbeitsbeziehung, eine symptom-/bewältigungsorientierte Grundhaltung und Vermeiden stigmatisierender Kommentare. Biopsychosoziale Simultandiagnostik mit behutsamem Aufgreifen von Hinweisen auf psychosoziale Belastungen ermöglicht die Früherkennung einschließlich komorbider Erkrankungen und verringert das Risiko iatrogener Somatisierung. Bei leichteren Verläufen helfen Erarbeiten eines biopsychosozialen Erklärungsmodells und körperliche/soziale Aktivierung. Schwerere Verläufe erfordern ein kooperatives, koordiniertes Vorgehen mit regelmäßigen/beschwerdeunabhängigen Terminen, gestufter Aktivierung und Psychotherapie, vor allem kognitiv-behaviorale, daneben psychodynamisch-interpersonelle und hypnotherapeutische/imaginative Ansätze. Innerhalb eines Gesamtbehandlungsplans bis zu multimodaler Therapie können körperorientierte/non-verbale und Entspannungsverfahren sowie befristete Medikation sinnvoll sein.

Schlussfolgerungen: Konsequente biopsychosoziale Simultandiagnostik ermöglicht Früherkennung. Die Therapie orientiert sich an der Erkrankungsschwere. Sie erfordert aktive Mitarbeit des Patienten und Kooperation aller Behandler, die vom Hausarzt koordiniert werden sollte.

Mit Ablaufen der S2e-Leitlinie „Somatoforme Störungen“ (1) beschlossen Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM) und Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) eine syndromübergreifende Neufassung. Unter ihrer Federführung erarbeiteten Vertreter von 28 medizinischen und psychologischen Fachgesellschaften, der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (Patientenvertreter) und der Arbeitsgemeinschaft medizinischer Fachangestellten (AWMF) (eKasten 1) 2008–2012 die neu vorgelegte S3-Leitlinie „Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden (NFS)“, deren offizielle Kurzfassung dieser Beitrag ist (2–4).

Iatrogene Chronifizierungsfaktoren/ungünstiges Behandlerverhalten (e14–e21) (KKP)
Kasten 1
Iatrogene Chronifizierungsfaktoren/ungünstiges Behandlerverhalten (e14–e21) (KKP)
Beteiligte Fachgesellschaften und Patientenorganisationen, Mandatsträger und Experten (2, 4)
eKasten 1
Beteiligte Fachgesellschaften und Patientenorganisationen, Mandatsträger und Experten (2, 4)

Methodik

Die Leitliniengruppe berücksichtigte alle Versorgungsbereiche und war bezüglich Geschlecht und hierarchischer Position ausgewogen besetzt. Beim konstituierenden Treffen wurden Schlüsselfragen zu allen klinisch relevanten Themen formuliert und auf neun Arbeitsgruppen aufgeteilt. Eine siebenköpfige Steuerungsgruppe (eKasten 1) führte anknüpfend an die S2e-Leitlinie von 2002 (1) eine systematische Literaturrecherche der Publikationen vom 1. 1. 2000 bis zum 1. 1. 2009 durch (Suchwörter: eKasten 2), die von den Arbeitsgruppen bis 05/2011 ergänzt und aktualisiert wurde (3). Nach Beurteilung von Ein-/Ausschlusskriterien (eKasten 3) und Studienqualität/-relevanz (e1) (eTabelle 1) wurden 761 Publikationen berücksichtigt (Grafik 1). Die Arbeitsgruppen analysierten die Literatur, bewerteten die Evidenzlevels (EL) (e2) (eTabelle 2) und erarbeiteten 148 Empfehlungen, Statements und Quellentexte. Zu den wichtigsten Therapieformen wurden als statistisches Wirksamkeitsmaß exemplarische Numbers needed to treat (NNTs) ermittelt (Tabelle 1). Die Leitlinie wurde in zwei Online-Delphiverfahren und drei Konsensuskonferenzen modifiziert und im meist starken Konsens (e3) (eTabelle 3) verabschiedet. Die zugehörigen Empfehlungsgrade (EG) leiten sich aus den Evidenzlevels ab; Auf-/Abwertungen waren im Konsensusverfahren möglich (e4) (eGrafik). Empfehlungen, die aus Sicht der Leitliniengruppe trotz mangelnder Evidenz einen Standard darstellen, wurden als „Klinische Konsenspunkte (KKP)“ gekennzeichnet (e5). Die konsentierte Leitlinien-Version war 02/2012 vier Wochen im Internet öffentlich kommentierbar. Sie wurde durch drei externe Experten (eKasten 1) begutachtet, von den beteiligten Fachgesellschaften und Verbänden genehmigt und am 15. 4. 2012 von der AWMF angenommen (Register-Nr. 051–001). Sie ist fünf Jahre gültig.

Schweregradgestuftes, kooperatives und koordiniertes Versorgungsmodell („stepped, collaborative and coordinated care model“)
Kasten 2
Schweregradgestuftes, kooperatives und koordiniertes Versorgungsmodell („stepped, collaborative and coordinated care model“)
Indikationen für eine (teil-)stationäre Therapie (klinische Entscheidung) (2, 4)
Kasten 3
Indikationen für eine (teil-)stationäre Therapie (klinische Entscheidung) (2, 4)
Wirksamkeit ausgewählter Therapieformen im Vergleich zu Kontrollgruppen (am Therapieende) bei nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden; basierend auf systematischen Übersichtsarbeiten mit Metaanalysen randomisierter kontrollierter Studien (2, 4)
Tabelle 1
Wirksamkeit ausgewählter Therapieformen im Vergleich zu Kontrollgruppen (am Therapieende) bei nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden; basierend auf systematischen Übersichtsarbeiten mit Metaanalysen randomisierter kontrollierter Studien (2, 4)
Orientierungshilfe zu „green, yellow and red flags“ und klinische Charakteristika schwererer Verläufe (modifiziert nach 7, e62, e63)
Tabelle 2
Orientierungshilfe zu „green, yellow and red flags“ und klinische Charakteristika schwererer Verläufe (modifiziert nach 7, e62, e63)
Zusammenhang von Evidenzlevel (EL) und Empfehlungsgrad (EG)
eGrafik
Zusammenhang von Evidenzlevel (EL) und Empfehlungsgrad (EG)
Suchwortliste
eKasten 2
Suchwortliste
Ein- und Ausschlusskriterien zur Auswahl der Evidenz (3)
eKasten 3
Ein- und Ausschlusskriterien zur Auswahl der Evidenz (3)
Globalbeurteilung der methodischen Studienqualität (orientiert am „summary assessment of risk bias“ der Cochrane Collaboration [e1]) Relevanz für die Leitlinie (3)
eTabelle 1
Globalbeurteilung der methodischen Studienqualität (orientiert am „summary assessment of risk bias“ der Cochrane Collaboration [e1]) Relevanz für die Leitlinie (3)
Evidenzlevels (EL) gemäß der Kriterien des Oxford Centre for Evidence-based Medicine (e2)
eTabelle 2
Evidenzlevels (EL) gemäß der Kriterien des Oxford Centre for Evidence-based Medicine (e2)
Graduierung der Konsensstärken (e3)
eTabelle 3
Graduierung der Konsensstärken (e3)

Begriffe und Ziele

Die unübersichtliche Terminologie (e6) erschwert Versorgung und Forschung (e7). Im Sinne einer interdisziplinären Perspektive greift der Dreifachbegriff „nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden“ die Parallelklassifikation funktioneller somatischer Syndrome (FSS) (somatische Fächer) und somatoformer Störungen (psychosoziale Fächer) auf und ergänzt die allgemeinmedizinische Perspektive nicht-spezifischer Körperbeschwerden (eKasten 4). Die Leitlinie befasst sich mit den Gemeinsamkeiten (e8, e9) dieser Störungsbilder bei Erwachsenen (5, 6). Sie möchte fächerübergreifende, praxisnahe Empfehlungen für alle Versorgungsebenen geben, ein biopsychosoziales Verständnis von Gesundheit und Krankheit fördern, Früherkennung, Prävention und Therapie optimieren, Lebensqualität und Funktionsfähigkeit der Betroffenen verbessern sowie Unter- und Fehlversorgung verringern.

Was ist neu im Vergleich zur S2e-Leitlinie „Somatoforme Störungen“?
Kasten 4
Was ist neu im Vergleich zur S2e-Leitlinie „Somatoforme Störungen“?
Begriffsbestimmung: Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden
eKasten 4
Begriffsbestimmung: Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden

Charakterisierung des Störungsbildes

Klinik

Leitsymptome von NFS sind Schmerzen unterschiedlicher Lokalisation, gestörte Organfunktionen (Verdauung, Herz/Kreislauf, Atmung, Urogenitalsystem) einschließlich vegetativer Beschwerden sowie Erschöpfung/ Müdigkeit (7). Häufig werden sie von krankheitsbezogenen Ängsten begleitet. Dominieren Letztere besteht eine hypochondrische Störung (e10).

Multifaktorielles Störungsmodell

Aktuelle ätiopathogenetische Modelle gehen von komplexen Wechselwirkungen psychosozialer, biologischer, iatrogener/medizinsystemischer und soziokultureller Faktoren aus, die zu neurobiologischen Veränderungen führen können und bei Disposition, Auslösung und Chronifizierung der Beschwerden zusammenspielen (7, 8, e11). Ein Gesundheitssystem, das mehr auf Reparatur und Versorgung als auf Selbstverantwortung und Prävention ausgerichtet ist und kontraproduktive finanzielle Anreize für krankheitsbezogenes Verhalten und apparative Maßnahmen statt für gesundes Verhalten, Gesprächsleistungen und Vermeidung unnötiger Maßnahmen setzt, wirkt beschwerdeunterhaltend (7, e11–e13). Die zu vermeidenden iatrogenen Chronifizierungsfaktoren (e14–e21) (KKP) zeigt Kasten 1.

Epidemiologie, Komorbidität und Inanspruchnahmeverhalten

NFS betreffen 4–10 % der Bevölkerung (2, 4, e22) und 20 % der Hausarztpatienten (9, 10) (EL 1b) und werden in allen Altersgruppen häufiger von Frauen berichtet (♀:♂ = 1,5–3:1) (e23, e24) (EL 2b). In spezialisierten Settings, etwa somatischen Spezialambulanzen/-praxen, ist von einem Anteil bis 50 % auszugehen (2, 4, e25). In der Allgemeinbevölkerung erfüllen 10 % der Betroffenen mit einem FSS zusätzlich die Kriterien für ein oder mehrere andere FSS; in klinischen Populationen erreicht diese „Überlappung“ bis 50 % (e8, e9, e26) (EL 2a). NFS zeigen in klinischen wie bevölkerungsbasierten Stichproben eine mit dem Schweregrad zunehmende Komorbidität mit depressiven, Angst- (11, e27, e28), posttraumatischen Belastungsstörungen (e29) und Suchterkrankungen (Medikamente, Alkohol) (e30, e31). Bei hohem Schweregrad (Vollbild Somatisierungsstörung F45.0) bestehen häufig komorbide Persönlichkeitsstörungen (e32, e33) (EL 2a). Ein Großteil zeigt eine hohe, dysfunktionale Inanspruchnahme des Gesundheitssystems, insbesondere bei psychischer Komorbidität (9, e34) (EL 2b). Es resultieren hohe direkte (Mehrfach-/Über-Diagnostik, unangemessene Behandlungen) und indirekte Gesundheitskosten (Produktivitätsausfälle, längerfristige Arbeitsunfähigkeit, vorzeitige Berentung) (13, e35). Bei älteren Patienten sollte ebenfalls an NFS-Beschwerdeanteile gedacht werden, wenn auch die diagnostische Abgrenzung infolge Multimorbidität und Multimedikation komplexer und mit höherer Unsicherheit behaftet ist (14, e36) (EL 2a, EG B).

Verlauf und Prognose

Die Lebenserwartung ist bei NFS wahrscheinlich normal (e37, e38), die Lebensqualität ist stärker beeinträchtigt als bei somatischen Erkrankungen (e39) (EL 2b). Das Suizidrisiko ist vor allem bei chronischen Schmerzen gegenüber der Allgemeinbevölkerung erhöht (e40, e41). Bei Fibromyalgiepatienten fand sich als standardisiertes Mortalitätsrisiko für Suizid eine Odds Ratio zwischen 3,3 (95-%-Konfidenzintervall [95-%-KI] 2,2–5,1) (dänische retrospektive Kohortenstudie, n = 1 269 Frauen [e38]) und 10,5 (95-%-KI 4,5–20,7) (US-amerikanische retrospektive Fall­kontroll­studie, n = 8 186 [e37]).

Unabhängig vom klinischen Setting zeigen sich leichtere Verläufe mit Verbesserung von Funktionsfähigkeit und Lebensqualität bei 50–75 % der Betroffenen, schwerere Verläufe (meist kriteriumsgemäß ausgeprägte funktionelle/somatoforme Störungen) mit Verschlechterung von Funktionsfähigkeit und Lebensqualität bei 10–30 % (15) (EL 1b).

Grundlagen und Voraussetzungen für Diagnostik und Therapie

Haltung und Behandler-Patient-Beziehung

Da die Behandler-Patient-Beziehung oft von beiden Seiten als schwierig erlebt wird (e42–e45), ist der Aufbau einer tragfähigen, partnerschaftlichen Arbeitsbeziehung zentral (7, e46–e48). Empfohlen wird eine symptom- und bewältigungsorientierte, aktiv-stützende, biopsychosoziale Grundhaltung („Sowohl-als-auch-Haltung“) (e46, e49–e52) (EL 5) geprägt von situativer „Stimmigkeit“, das heißt vom richtigen Maß aus Zurückhaltung und Echtheit („Nicht alles, was echt ist, will ich sagen, doch was ich sage, soll echt sein“) (e52) (EG B).

Gesprächsführung

Zuerst sollte sich der Behandler die Beschwerden spontan und ausführlich schildern lassen („Annehmen der Beschwerdeklage“) (e53) (EL 4, EG B) und verbal wie nonverbal Aufmerksamkeit, Interesse und Akzeptanz signalisieren („aktives Zuhören“) (EL 4, EG B). Mit psychosozialen Themen soll zunächst beiläufig und indirekt statt konfrontativ umgegangen werden, zum Beispiel durch das Begleiten des Wechsels zwischen Andeuten psychosozialer Belastungen und Rückkehr zur Beschwerdeklage („tangentiale Gesprächsführung“) (e51). Hinweise auf psychosoziale Probleme und Bedürfnisse sollen empathisch aufgegriffen und als bedeutsam benannt werden (e54) (EL 1b, EG A). Bei der Herstellung des Kontextbezugs können Redewendungen aus dem Volksmund helfen („etwas schlägt auf den Magen“) (EL 5, EG 0). Dem Patienten soll angeboten werden, Entscheidungen nach adäquater Information gemeinsam zu treffen („Partizipative Entscheidungsfindung“) (e55) (EL 2b, EG A).

Simultandiagnostik

Zur Früherkennung von NFS soll eine gestufte Simultandiagnostik sowohl somatischer als auch psychosozialer Bedingungsfaktoren erfolgen und gegebenenfalls weitere fachärztliche und/oder psychotherapeutische Kompetenz hinzugezogen werden (e56–e58) (EL 1b, EG A) (Grafik 2). Bei chronischen Verläufen sollten zunächst bereits durchgeführte diagnostische und therapeutische Maßnahmen bilanziert werden (EL 5, EG 0). Abwarten somatischer Ausschluss-Diagnostik trotz Hinweisen auf psychosoziale Belastungen ist kontraindiziert.

Diagnostik-Algorithmus: Gestufte Paralleldiagnostik je nach Schweregrad der Beschwerden (modifiziert nach 2, 4); PTSD, posttraumatische Belastungsstörung
Grafik 2
Diagnostik-Algorithmus: Gestufte Paralleldiagnostik je nach Schweregrad der Beschwerden (modifiziert nach 2, 4); PTSD, posttraumatische Belastungsstörung

Biopsychosoziale Anamnese

Die körperlichen Beschwerden (Art, Lokalisation, Anzahl, Häufigkeit, Dauer, Intensität) sollten genau erfasst werden (e53) (EL 3b, EG B). Da Begleitbeschwerden oft nicht spontan angegeben werden, soll die Anamnese über die Leitsymptome hinaus erweitert werden, zum Beispiel durch systematisches Abfragen der Organsysteme (2, 4) (EL 2b, EG A). Die Symptomanzahl ist ein wesentlicher Prädiktor für das Vorliegen von NFS und für einen ungünstigen Verlauf (15) (EL 1b). Bei allen Körperbeschwerden sollten bereits im Erstkontakt Funktionsfähigkeit im Alltag und psychisches Befinden erfragt werden (e59) (EL 2b, EG B). Subjektive Krankheitstheorie und Krankheits-/Gesundheitsverhalten sollten exploriert werden, bei Hinweisen auf psychosoziale Belastung oder funktionelle Beeinträchtigung auch der Beschwerdekontext (Familie, soziales Netz, Arbeit, biografische Belastungen, Ressourcen) (KKP).

Somatische Diagnostik

Organische Basisdiagnostik einschließlich körperlicher Untersuchung ist immer nötig, je nach Symptomkonstellation auch (fach-)spezifische Diagnostik (e58) (EL 5, EG B). Soweit Warnsymptome fehlen und eine bedrohliche Krankheit unwahrscheinlich ist, empfiehlt sich „abwartendes Offenhalten“, was die Angst der Patienten nicht steigert (e60) (EL 1b, EG B). Untersuchungen sollen mit dem Patienten entkatastrophisierend vor- und nachbesprochen (erwartbare Normalbefunde) und gut begründet werden (Transparenz) (e61). Ein sinnvoller Endpunkt der somatischen Diagnostik soll festgelegt und eingehalten werden (EL 1b, EG A).

Schweregradeinstufung

Charakteristika für schwerere Verläufe („yellow flags“) und Warnsignale für gefährliche Verläufe inklusive Suizidalität („red flags“) sollten wiederholt eingeschätzt werden (7, e62, e63) (EL 2b, EG B). Einige protektive Faktoren („green flags“) wirken sich wahrscheinlich prognostisch günstig aus (e64) (EL 4) und sollten erfasst und gefördert werden (EG B) (Tabelle 2).

Therapie

Die Therapie soll einem schweregradgestuften, kooperativen und koordinierten Versorgungsmodell folgen (7, 16, 17, e65) (EG A) (Kasten 2, Grafik 3).

Therapie-Algorithmus: Gestufte, kooperative und koordinierte Therapie je nach Schweregrad (modifiziert nach 2, 4)
Grafik 3
Therapie-Algorithmus: Gestufte, kooperative und koordinierte Therapie je nach Schweregrad (modifiziert nach 2, 4)

Basis-Behandlung in der Hausarzt- und somatischen Fachmedizin

Grundlage sollte die „Psychosomatische Grundversorgung“ sein (KKP). Beschwerden und Befunde sollten anschaulich und rückversichernd erklärt und dabei psychophysiologische Zusammenhänge vermittelt werden (Psychoedukation: zum Beispiel Stressphysiologie, Teufelskreismodelle) (17, e66) (EL 2a). Dabei sollte an die subjektive Krankheitstheorie des Patienten angeknüpft und ein biopsychosoziales Erklärungsmodell aufgebaut werden (EG B). Der Behandler sollte eine positive Beschreibung der Beschwerden anbieten (zum Beispiel „nicht-spezifisch“, „funktionell“, „körperlicher Stress“, gegebenenfalls eine entsprechende Diagnose), aber keine verharmlosenden Kommentare („Sie haben nichts“) oder stigmatisierenden Begriffe („Hysterie“) verwenden (e66, e67) (EL 2b, EG B). Wesentlich sind die Beruhigung, dass ein gefährlicher Verlauf unwahrscheinlich ist (17, e56, e60) (EL 2b, EG A) und ungeeignete Maßnahmen unterbleiben sollten („nil nocere“, „Quartärprävention“) (e68) (EL 5, EG B) sowie die längerfristige Begleitung mit körperlicher/sozialer Aktivierung (7, e69, e70) (EL 2b). Medikamente (zum Beispiel symptomorientierte Medikation bei Reizdarmsyndrom, Schmerzlinderung, Therapie psychischer Komorbidität) sollten unter Nutzen-Risiko-Abwägung zeitlich begrenzt eingesetzt und mit dem Ziel Symptomlinderung im Rahmen eines Gesamtbehandlungsplans angemessen erläutert werden (4) (KKP). Arbeitsunfähigkeit (AU) sollte zurückhaltend bescheinigt und frühzeitig Vorteile (Schonung, Entlastung) den Nachteilen (Vermeidung, weitere Schwächung durch Schonung, Teilhabeverlust) gegenübergestellt werden (e83) (EL 4–5). Eine befristete AU-Bescheinigung (7 Tage mit Wiedervorstellung, dann gegebenenfalls weitere 7 Tage) kann erwogen werden, um eine spontane Beschwerdebesserung zu unterstützen und therapeutische Beziehung beziehungsweise Behandlungsadhärenz zu fördern (EG B). Eine psychotherapeutische Mitbehandlung kann erwogen werden, zum Beispiel bei Wunsch des Patienten nach Aufarbeitung psychosozialer Belastungen oder wenn die Körperbeschwerden Nebenbefunde zum Beispiel einer Depression darstellen (KKP).

Zusätzliche Maßnahmen bei schwereren Verläufen

Auch bei schwereren Verläufen steht die hausärztliche beziehungsweise somatisch-fachärztliche Betreuung im Zentrum. Im Rahmen eines klaren Behandlungsplans sollte eine stärkere Strukturierung von Behandlungsrahmen und -inhalten erfolgen (e71) (EL 2a, EG B). Wesentlich sind regelmäßige, zeitlich begrenzte, nicht beschwerdegesteuerte Termine (e48, e71) (EG 2b) und die leitliniengerechte Therapie komorbider Störungen (EG B). Mit dem Patienten sollen konkrete und realistische Therapieziele erarbeitet (18, e72) (EL 2b, EG A) und dabei die Bedeutung von Eigenverantwortung und Mitarbeit vermittelt werden (EL 4). Körperliche Aktivierung (vor allem aerobes [Ausdauer-] Training und Krafttraining geringer bis mittlerer Intensität) soll gestuft erfolgen (langsam ansteigende Belastung im Wechsel mit Erholung) (7, e73–e76) (EL 2b, EG A) (Tabelle 2) und durch anhaltende Motivation begleitet werden. Analog sollte zu sozialer Aktivierung ermuntert werden (7, e69, e70). Bestimmte körperorientierte beziehungsweise non-verbale Therapieelemente und Entspannungsverfahren (zum Beispiel Biofeedback, Progressive Muskelrelaxation, autogenes Training, Tai Chi, Qi-Gong, Yoga, Feldenkrais, Achtsamkeitstraining, Meditation, therapeutisches Schreiben, Musiktherapie) können als Zusatzmaßnahmen innerhalb eines Gesamtbehandlungsplans, jedoch nicht als Monotherapien empfohlen werden (e77–e79) (EG 2a). Bei schmerzdominanten schwereren Verläufen soll eine niedrig dosierte, zeitlich befristete Gabe von Antidepressiva erfolgen (7, 19, e80–e82) (EL 1a, EG A) (Tabelle 1). Bei nichtschmerzdominanten schwereren Verläufen sollte nur bei relevanter psychischer Komorbidität eine leitliniengerechte antidepressive Medikation erfolgen (e5) (EL 2a, EG B). Überweisungen, vor allem in die psychosoziale Medizin, sollten gut organisiert sowie behutsam vor- und nachbesprochen werden (KKP).

Mitbeurteilung durch die psychosoziale Medizin

Psychosoziale Fachkompetenz soll zunächst konsiliarisch einbezogen werden, was das Inanspruchnahmeverhalten reduziert (20) (EL 1a, EG A). Ein gegebenenfalls auch wiederholter „Konsilbrief“ an den Primärbehandler (Informationen zum Krankheitsbild und konkrete Therapieempfehlungen einschließlich Prüfung der Indikation zur [teil-]stationären Behandlung [Kasten 3]) verbessert als Zusatz-, nicht als alleinige Maßnahme, vor allem bei schwereren Verläufen das Funktionsniveau und spart Kosten (21, 22) (EL 1a, EG A).

Störungsorientierte Psychotherapie

Psychotherapeutische Interventionen bei schwereren Verläufen sollten störungs-/beschwerdeorientiert, kontextbezogen (Komorbidität, Soziallage, Arbeitsfähigkeit) und ressourcenorientiert erfolgen (KKP). Breitere Evidenz liegt für verschiedene NFS – bei niedrigen bis mittleren Effektstärken – vor allem für kognitive Verhaltenstherapie vor (22–24, e80, e81, e84, e85) (EL 1a), daneben auch für psychodynamisch(-interpersonell)e (7, 25, e81, e86) (EL 1b) und hypnotherapeutische/imaginative Verfahren (e81, e85, e87, e88) (EL 1a, EG A) (Tabelle 1). Für Psychotherapie und körperliche Aktivierung, nicht jedoch für Medikamente, gibt es Follow-up-Untersuchungen mit positiven Effekten (e74, e75, e81, e89).

Besonders schwere Verläufe: Multimodale, gegebenenfalls (teil-)stationäre Behandlung

Bei besonders schweren und chronifizierten Verläufen sollte bereits in der hausärztlichen und somatischen Fachmedizin eine multimodale Therapie eingeleitet werden (Kasten 2). Ihre Wirksamkeit wurde vor allem für chronische Schmerzsyndrome bestätigt (e90) (EL 1b, KKP). Die Indikation für eine (teil-)stationäre Behandlung in einer Klinik mit multimodalem Therapiekonzept ist auch bei mangelnden ambulanten Behandlungsoptionen zu prüfen (Kasten 3) (e91, e92) (KKP).

Rehabilitation

Auch die Rehabilitation sollte einem multimodalen Therapieansatz folgen (e93). Hauptziele sind Verbesserung von Leistungs-/Erwerbsfähigkeit und Verhindern von (weiterer) Chronifizierung. Erfolgskritisch scheint vor allem die sozialmedizinische Ausgangslage (zum Beispiel Dauer der Arbeitsunfähigkeit (e94) (KKP). In geeigneten Einrichtungen (zum Beispiel Tageskliniken mit entsprechendem Indikations-/Therapiespektrum), eventuell auch in enger Kooperation zwischen Haus-/somatischem Facharzt und Psychotherapeut sollten zunächst ambulante, dann erst (teil-)stationäre Rehabilitationsmaßnahmen erfolgen.

Reevaluation nach spätestens drei Monaten

Zur Verhinderung abwendbar gefährlicher und chronischer Verläufe sollten spätestens alle drei Monate Beschwerden, diagnostische Einordnung, Verlaufsschwere und Therapieerfolg reevaluiert werden (e56, e95) (EL 2b, EG B). Gegebenenfalls sind – in Abstimmung mit Patient und Mitbehandlern – sowohl somatische als auch psychosoziale Diagnose- und Behandlungsmaßnahmen anzupassen. Medizinisch-diagnostische Basismaßnahmen inklusive körperlicher Untersuchung sollten regelmäßig wiederholt werden, besonders bei anhaltenden Beschwerden. So können Änderungen der Symptomatik erfasst, organische Erkrankungen erkannt, ein Gefühl von Ernstgenommen-Werden und Sicherheit vermittelt und verzichtbare Untersuchungen vermieden werden (EL 5, EG B). Bei ausbleibendem ambulantem Behandlungserfolg nach 6 Monaten sollte eine (teil-)stationäre Therapie erwogen werden (Kasten 3).

Diskussion

Mit der S3-Leitlinie „Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden“ fand erstmals eine breite Gruppe von medizinischen und psychologischen Fachgesellschaften sowie Patientenvertretern sektorenübergreifend und über psychosoziale und somatische Disziplinen hinweg einen evidenzbasierten Konsens zu Terminologie und Versorgung dieser Patientengruppe. Kasten 4 fasst die Neuerungen zusammen. Randomisierte kontrollierte Studien, Reviews und Metaanalysen sind bislang nur zu einigen Aspekten verfügbar (Grafik 1), so dass sich die vorliegende Leitlinie stellenweise auf schwächere Evidenz oder klinischen Konsens stützen muss. Insgesamt zeigt sich ein sehr hoher Forschungsbedarf in Grundlagen-, wie auch Therapie- und Versorgungsforschung. Leitlinientexte und Praxismaterialien sind auf den Webseiten der AWMF (www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051–001.html) beziehungsweise des Projekts (www.funktionell.net) abrufbar. Eine wichtige Ergänzung dieser Leitlinie stellt die „Evidenzbasierte Leitlinie zur Psychotherapie somatoformer Störungen und assoziierter Syndrome“ der Deutschen Gesellschaft für Psychologie/Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie dar (24). Sie adressiert primär Psychotherapeuten und unterstützt sie bei der Auswahl wirksamer psychotherapeutischer Interventionen.

Systematische GRAFIK 1 Literaturrecherche und Auswahl der relevanten Publikationen. FSS, funktionelle somatische 5Syndrome
Grafik 1
Systematische GRAFIK 1 Literaturrecherche und Auswahl der relevanten Publikationen. FSS, funktionelle somatische 5Syndrome

Danksagung
Die Autoren danken der AWMF, allen Kolleginnen und Kollegen, Fachgesellschaften und Patientenorganisationen (eKasten 1), die zur Erststellung dieser Leitlinie beigetragen haben. Besonderer Dank gilt Dipl.-Psych. Heribert Sattel als Mitglied der Steuerungs-/Redaktionsgruppe.

Interessenkonflikt
P. Henningsen erhielt ein Vortragshonorar der Firma Lilly.

W. Häuser hat in einem Advisory Board der Firma Daiichi Sankyo mitgearbeitet, erhielt Kostenerstattungen für Kongressbesuche und Reisen von der Falk Foundation und der Firma Eli Lilly und nichtproduktgebundene Vortragshonorare der Falk Foundation und der Firma Janssen-Cilag.

R. Schaefert, C. Hausteiner-Wiehle, M. Herrmann und J. Ronel geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 2. 8. 2012, revidierte Fassung angenommen: 19. 9. 2012

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Rainer Schaefert
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik
Universitätsklinikum Heidelberg
Thibautstraße 2, 69115 Heidelberg
Rainer.Schaefert@med.uni-heidelberg.de

Zitierweise
Schaefert R, Hausteiner-Wiehle C, Häuser W, Ronel J, Herrmann M, Henningsen P: Clinical Practice Guideline: Non-specific, functional and somatoform bodily complaints. Dtsch Arztebl Int 2012; 109(47): 803–13.
DOI: 10.3238/arztebl.2012.0803

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4712

eKästen, eTabellen, eGrafik:
www.aerzteblatt.de/12m0803

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Henningsen P, Hartkamp N, Loew T, Sack M, Scheidt CE, Rudolf G: Somatoforme Störungen. Leitlinien und Quellentexte. Schattauer 2002.
2.
Hausteiner-Wiehle C, Schaefert R, Sattel H, Ronel J, Herrmann M, Häuser W, Henningsen P: AWMF-Leitlinie zum Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden. AWMF-Reg.-Nr. 051–001 2012;
www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051–001.html (last accessed on 16 September 2012).
3.
Hausteiner-Wiehle C, Schaefert R, Sattel H, Ronel J, Herrmann M, Häuser W, Henningsen P: AWMF-Leitlinie zum Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden – Leitlinienreport. AWMF-Reg.-Nr. 051–001 2012; http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051–001.html
(last accessed on 16 September 2012).
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Hausteiner-Wiehle C, Henningsen P, Häuser W, Herrmann M, Ronel J, Sattel H, Schäfert R: Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden. S3-Leitlinien mit Quellentexten und Praxismaterialien. Schattauer, Stuttgart 2012; in press.
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Klinik Innere Medizin I, Klinikum Saarbrücken gGmbH: PD Dr. med. Häuser
Institut für Allgemeinmedizin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: Prof. Dr. med. Herrmann, MPH
Systematische GRAFIK 1 Literaturrecherche und Auswahl der relevanten Publikationen. FSS, funktionelle somatische 5Syndrome
Grafik 1
Systematische GRAFIK 1 Literaturrecherche und Auswahl der relevanten Publikationen. FSS, funktionelle somatische 5Syndrome
Diagnostik-Algorithmus: Gestufte Paralleldiagnostik je nach Schweregrad der Beschwerden (modifiziert nach 2, 4); PTSD, posttraumatische Belastungsstörung
Grafik 2
Diagnostik-Algorithmus: Gestufte Paralleldiagnostik je nach Schweregrad der Beschwerden (modifiziert nach 2, 4); PTSD, posttraumatische Belastungsstörung
Therapie-Algorithmus: Gestufte, kooperative und koordinierte Therapie je nach Schweregrad (modifiziert nach 2, 4)
Grafik 3
Therapie-Algorithmus: Gestufte, kooperative und koordinierte Therapie je nach Schweregrad (modifiziert nach 2, 4)
Iatrogene Chronifizierungsfaktoren/ungünstiges Behandlerverhalten (e14–e21) (KKP)
Kasten 1
Iatrogene Chronifizierungsfaktoren/ungünstiges Behandlerverhalten (e14–e21) (KKP)
Schweregradgestuftes, kooperatives und koordiniertes Versorgungsmodell („stepped, collaborative and coordinated care model“)
Kasten 2
Schweregradgestuftes, kooperatives und koordiniertes Versorgungsmodell („stepped, collaborative and coordinated care model“)
Indikationen für eine (teil-)stationäre Therapie (klinische Entscheidung) (2, 4)
Kasten 3
Indikationen für eine (teil-)stationäre Therapie (klinische Entscheidung) (2, 4)
Was ist neu im Vergleich zur S2e-Leitlinie „Somatoforme Störungen“?
Kasten 4
Was ist neu im Vergleich zur S2e-Leitlinie „Somatoforme Störungen“?
Wirksamkeit ausgewählter Therapieformen im Vergleich zu Kontrollgruppen (am Therapieende) bei nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden; basierend auf systematischen Übersichtsarbeiten mit Metaanalysen randomisierter kontrollierter Studien (2, 4)
Tabelle 1
Wirksamkeit ausgewählter Therapieformen im Vergleich zu Kontrollgruppen (am Therapieende) bei nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden; basierend auf systematischen Übersichtsarbeiten mit Metaanalysen randomisierter kontrollierter Studien (2, 4)
Orientierungshilfe zu „green, yellow and red flags“ und klinische Charakteristika schwererer Verläufe (modifiziert nach 7, e62, e63)
Tabelle 2
Orientierungshilfe zu „green, yellow and red flags“ und klinische Charakteristika schwererer Verläufe (modifiziert nach 7, e62, e63)
Zusammenhang von Evidenzlevel (EL) und Empfehlungsgrad (EG)
eGrafik
Zusammenhang von Evidenzlevel (EL) und Empfehlungsgrad (EG)
Beteiligte Fachgesellschaften und Patientenorganisationen, Mandatsträger und Experten (2, 4)
eKasten 1
Beteiligte Fachgesellschaften und Patientenorganisationen, Mandatsträger und Experten (2, 4)
Suchwortliste
eKasten 2
Suchwortliste
Ein- und Ausschlusskriterien zur Auswahl der Evidenz (3)
eKasten 3
Ein- und Ausschlusskriterien zur Auswahl der Evidenz (3)
Begriffsbestimmung: Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden
eKasten 4
Begriffsbestimmung: Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden
Globalbeurteilung der methodischen Studienqualität (orientiert am „summary assessment of risk bias“ der Cochrane Collaboration [e1]) Relevanz für die Leitlinie (3)
eTabelle 1
Globalbeurteilung der methodischen Studienqualität (orientiert am „summary assessment of risk bias“ der Cochrane Collaboration [e1]) Relevanz für die Leitlinie (3)
Evidenzlevels (EL) gemäß der Kriterien des Oxford Centre for Evidence-based Medicine (e2)
eTabelle 2
Evidenzlevels (EL) gemäß der Kriterien des Oxford Centre for Evidence-based Medicine (e2)
Graduierung der Konsensstärken (e3)
eTabelle 3
Graduierung der Konsensstärken (e3)
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