ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2012Medizintechnikbranche: Stagnation im Inland, Wachstum beim Export

AKTUELL

Medizintechnikbranche: Stagnation im Inland, Wachstum beim Export

Dtsch Arztebl 2012; 109(47): A-2335 / B-1903 / C-1867

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Etwa 175 000 Beschäftigte arbeiten in der deutschen Medizintechnikbranche. Foto: BVMed
Etwa 175 000 Beschäftigte arbeiten in der deutschen Medizintechnikbranche. Foto: BVMed

Das Umsatzwachstum der Medizintechnik(MedTech-)unternehmen ist von 5,3 Prozent im Jahr 2011 auf 4,4 Prozent in diesem Jahr zurückgegangen. Die Gewinne werden durch anhaltenden Preisdruck, gestiegene Rohstoffpreise und höhere Außenstände geschmälert. Dennoch rechnen 70 Prozent der MedTech-Unternehmen für 2012 mit einem besseren Umsatzergebnis als im Jahr zuvor, und fast 60 Prozent haben zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Das ergab die Herbstumfrage des Bundesverbandes Medizintechnologie, an der sich 101 Mitgliedsunternehmen beteiligten.

Die wirtschaftliche Entwicklung auf dem heimischen Markt stagniert. Der Export in ausländische Märkte – allen voran Asien – entwickelt sich dagegen weiterhin gut. Im vergangenen Jahr lag der Gesamtumsatz der produzierenden Medizintechnik­unternehmen nach der offiziellen Wirtschaftsstatistik bei 21,4 Milliarden Euro.

Anzeige

Dem Standort Deutschland stellen die Firmen ein gutes Zeugnis aus. Als Stärken werden die gute Infrastruktur und das hohe Versorgungsniveau der Patienten bewertet. Als Hemmnisse sehen die Unternehmen den Preisdruck und das niedrige Erstattungsniveau. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema