VARIA: Wirtschaft - Aus Unternehmen

Kurz informiert

EB; pe; Kl; St; MH

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Forschungsverbund kombinatorische Biotechnologie – Die kombinatorische Biotechnologie ist der dritte Schritt der Gentechnologie. Mit dieser Methodik können viele Gene verschiedener Tier- und Pflanzenspezies in eine Zelle transferiert werden, wobei die Kombination der Gene nach der Zufallswahrscheinlichkeit erfolgt. Es lassen sich dadurch vollkommen neue Moleküle schaffen, die es noch niemals vorher gab. Zur gemeinsamen Nutzung der kombinatorischen Biotechnologie hat das PharmaUnternehmen Bristol-Myers-Squibb ein Forschungsabkommen mit der Firma Chromaxime abgeschlossen. Chromaxime ist einer Pressemitteilung zufolge die erste Firma, die mit der Kombinationsbiologie DNASequenzen seltener und schwierig zu gewinnender Mikroorganismen auf häufige, industriell genutzte Mikroorganismen wie zum Beispiel Escherichia coli übertragen hat. Im Forschungsverbund will man wöchentlich bis zu 10 000 neue Stoffe erzeugen und deren Wirkung auf bis zu 35 verschiedene Krankheiten pro Tag untersuchen.


Merz setzt auf Selbstmedikation – Merz + Co., Frankfurt, hat zum 1. März die Schweizer Agpharm AG, Dierikon, übernommen. Das Unternehmen produziert apothekenpflichtige Selbstmedikationspräparate, die in Deutschland bisher von einer anderen Firma vertrieben wurden. Der Zukauf der Agpharm soll die Kooperation mit den Apotheken verstärken und das Selbstmedikationssortiment vergrößern.


Sanofi: Mit 1995 zufrieden – Sanofi S.A., Paris, erzielte mit einer Umsatzsteigerungsrate von 4,4 Prozent ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 1995. Auch die deutschen Sanofi-Gesellschaften hatten einen guten Jahresabschluß. Das Umsatzvolumen stieg um 4,6 Prozent auf 465,7 Millionen DM. Diese Entwicklung geht weitgehend auf das Konto der Gesellschaften im Bereich Gesundheit. So verzeichnete die Sanofi Winthrop GmbH, München, einschließlich der ehemaligen Plato GmbH & Co. OHG einen Zuwachs von 8,1 Prozent; die Sanofi Diagnostics Pas-teur GmbH, Freiburg, steigerte den Umsatz um 17,7 Prozent.
DuPont gibt Medizinsektor auf – DuPont, Wilmington (USA), beabsichtigt, den Geschäftszweig ForschungsChemikalien an Bain Capital, Inc. zu verkaufen. Die Abgabe dieser Sparte ist Teil des Plans, alle vier Zweige der Geschäftseinheit Medizinische Produkte zu verkaufen. Bisher wurde bereits vereinbart, das Diagnostikageschäft an Dade International, Inc. und das Röntgengeschäft an die Sterlin Group, Inc. abzugeben.


Dräger erfolgreich – Die Drägerwerk AG, Lübeck, konnte im Geschäftsjahr 1995 den Umsatz um 5,1 Prozent auf 953 Millionen DM steigern. Dabei erzielten die Sparten Medizin- und Sicherheitstechnik ein deutliches Wachstum. Der Jahresüberschuß brachte eine Steigerung von 21 Prozent (10,9 Millionen DM). Der Beginn des Jahres 1996 zeichnet sich durch einen günstigen Auftragsbestand aus. Dräger hat zudem Neuheiten wie ein tragbares Gasmeßsystem entwickelt. Trotzdem wagt das Unternehmen keine Prognose, weil die Entwicklung des Dollars und der Konjunktur zur Zeit noch nicht vorauszusehen ist. Kl


Dextro® O.G.-T – Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft setzt sich seit einiger Zeit für eine internationale Standardisierung des oralen Glucose-Toleranztests hinsichtlich einer Glucosemenge von 75 g und der Bewertung nach den Kriterien der WHO ein. Boehringer Mannheim hat, diesen Empfehlungen folgend, die bewährte Oligosaccharid-Lösung Dextro® O.G.-T. von der bisherigen 400-ml-Flasche (entsprechend 100 g Glucose) auf eine 300-ml-Flasche (entsprechend 75 g Glucose) umgestellt. Die qualitative Zusammensetzung der Oligosaccharid-Lösung bleibt unverändert. St


Azupharma verlegt Produktion nach Weimar – Das Gerlinger Unternehmen Azupharma hat große Teile seiner Tablettenproduktion nach Weimar verlegt. Das Weimarer Werk wurde mit einem Investitionsaufwand von 134 Millionen Mark von der GEHE-Pharma-Produktionsgruppe unter dem Dach der Jenapharm errichtet. Jährlich laufen etwa 1,1 Milliarden Tabletten aller Darreichungsformen vom Band. Die in diesem Werk künftig gefertigten Tabletten machen 70 Prozent der Azupharma-Produktion aus. EB


Cymeven® – Das Virustatikum Cymeven® von Hoffmann-La Roche erhält als Zusatzbezeichnung i. v., da demnächst eine weitere Darreichungsform dieses Präparates angeboten wird. Cymeven® i. v. (Ganciclovir) ist weiterhin als Trockensubstanz im Handel, die vor Anwendung gelöst und als Infusion verabreicht wird. Ganciclovir wird zur Behandlung der Cytomegalieviruserkrankung eingesetzt. pe


EPIGLU – Das Unternehmen Meyer-Haake, Medizin- und Dentalhandels GmbH bietet einen neuartigen Gewebekleber als Nahtersatz bei Schnitt- und Platzwunden auch nach Operationen an: EPIGLU. Der Kleber wird in Packungen mit vier Phiolen zu 2 g geliefert. Jede Phiole kann mehrfach verwendet werden und reicht für mindestens 15 zu versorgende Wunden. MH


Gemeinsamer Vertrieb von Dermatika – Die von Glaxo Wellcome entwickelten Dermatika Dermoxin®, Dermoxinale®, Betnesol-V®, Betnesalic®, Emovate® und Flutivate® werden seit Anfang März gemeinsam mit Dr. August Wolff Arzneimittel vertrieben. pe

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote