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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2012; 109(48): A-2426 / B-1982 / C-1940

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Innovationspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von dem Unternehmen DePuy Orthopaedics, an Prof. Dr. med. Anita Ignatius, Direktorin des Instituts für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik des Universitätsklinikums Ulm. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeit: „Die Immunmodulation durch einen C5a-Rezeptor-Antagonisten verbessert die Frakturheilung bei schwerem Trauma.“

Fritz Uwe Niethard, Thomas Schmidt, Anita Ignatius und Christoph Josten (von links). Foto: Starface Berlin
Fritz Uwe Niethard, Thomas Schmidt, Anita Ignatius und Christoph Josten (von links). Foto: Starface Berlin
Hedwig Roggendorf, Foto: Deutsche Ärzteversicherung
Hedwig Roggendorf, Foto: Deutsche Ärzteversicherung
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Hufeland-Preis – verliehen von der Stiftung Hufeland-Preis, Dotation: 20 000 Euro, gestiftet von der Deutschen Ärzteversicherung, an Dr. med. Hedwig Roggendorf, Impfärztin am Universitätsklinikum Essen und Stellvertretende Leiterin Kinder- und Jugendgesundheit beim Gesundheitsamt Essen. Roggendorf ist für ihre Arbeit „Optimierung des Impfschutzes bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch den öffentlichen Gesundheitsdienst“ ausgezeichnet worden. Sie konnte aufzeigen, wie durch gezielte Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, insbesondere des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes des Gesundheitsamtes Essen, höhere Impfraten zu erreichen sind.

Förderpreise – verliehen von der Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM-Stiftung), Dotation: jeweils 2 500 Euro, an Dr. rer. nat. Stella Autenrieth, Tübingen, und Dr. med. Jonathan Jantsch, Erlangen. Autenrieth erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeiten zur Beeinflussung dendritischer Zellen durch bakterielle Krankheitserreger an der Grenze zwischen dem angeborenen und dem adaptiven Immunsystem. Jantsch wurde für seine Arbeiten zum Einfluss des peripheren Mikromilieus auf die Aktivität von dendritischen Zellen und auf die Generierung einer protektiven T-Zellantwort gegen intrazelluläre Erreger ausgezeichnet.

Medizinisch-humanitärer Förderpreis – verliehen von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Die Preisträger sind: ArcheMed – Ärzte für Kinder in Not e.V. aus Möhnesee mit dem Projekt PONTE zur Behandlung des Klumpfußes in Eritrea, die Georg-Dechentreiter-Wohlfahrts-Stiftung aus Bebra mit ihrer Unterstützung des Irene-Salimi-Kinderhospitals in Kabul, die Medizinische Hochschule Hannover und das Toase Medical Center in Ghana für den Aufbau einer Klinik in Toas und die Universität Würzburg mit einem Projekt zur Bekämpfung von Rachitis und Calciummangel bei Müttern und Kindern in Westafrika. Die ausgezeichneten Projekte sind mit je 50 000 Euro dotiert, die ausschließlich für projektbezogene Zwecke verwendet werden. EB

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