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Beiträge im Deutschen Ärzteblatt sollen zur Diskussion anregen. Deshalb freut sich die Redaktion über jeden Leserbrief. Wir müssen aus der Vielzahl der Zuschriften aber auswählen und uns Kürzungen vorbehalten. Leserbriefe geben die Meinung des Autors, nicht die der Redaktion wieder. E-Mails richten Sie bitte an leserbriefe@aerzteblatt.de, Briefe an das Deutsche Ärzteblatt, Ottostraße 12, 50859 Köln.

Kommentare

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Avatar #114602
Brech
am Donnerstag, 1. Oktober 2020, 21:58

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Seit einiger Zeit wrrden nur noch Ärzte gesucht. Die sollen zwar m/w/d sein, aber Ärzte. Könnte man nicht wieder zu Ärztinnen/Ärzte zurückkehren, mit der Zusatzbezeichnung d? Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Mehrzahl der Lesenden unter Arzt einen Mann vorstellen und sich Frauen somit trotz des diskreten Hinweises w/d nicht angesprochen fühlen.
Avatar #713489
A. Matzdorff
am Mittwoch, 27. November 2019, 04:13

Kommentar/Leserbrief zu Schlichting et al. Arzneimitteltherapiesicherheit ..., Dtsch Ärztebl Int 2019;116:775-82

Vielen Dank für die Übersichtsarbeit zur Arzneimitteltherapiesicherheit bei oralen Antitumortherapeutika. Während man bei parenteralen Anwendungen sicher sein kann, dass alles „drin ist“, gibt es bei Oralia viele Unsicherheiten. Zu begrüßen ist die Forderung nach regelmäßigen Medikationsanalysen, Interaktionschecks, professioneller Begleitung der Patienten und neuen Betreuungsstandards und Leitlinien. Die Autoren sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass solchen Forderungen, wenn sie im Deutschen Ärzteblatt publiziert wurden, von vielen Seiten einen normativen Charakter zugesprochen wird. Ich hätte mir deshalb gewünscht, wenn die Autoren zusätzlich angegeben hätten, wie sie all das in ihrer täglichen Praxis im Klinikum Erlangen und den assoziierten Ambulanzen bereits umgesetzt haben. Welchen Interaktionschecker nehmen sie selber? Ist der in der Kliniks/Praxis-Software hinterlegt oder muss er aufwändig separat aufgerufen werden? Wird der bundeseinheitliche Medikationsplan automatisiert in das Krankenhausinformationssystem eingelesen und genauso automatisiert auf Interaktionen geprüft? Wie haben sie, angesichts knapper personeller Ressourcen, den zusätzlichen Aufwand für die professionelle Begleitung gelöst? Und welche Konsequenz würden die Autoren empfehlen, wenn ein onkologische Versorger all dies nicht anbieten kann, soll man den dann „aus der Versorgung nehmen“. Häufig liegen Defizite aber nicht nur beim Anbieter. Wie soll man mit Patienten umgehen, die mit komplexen oralen Medikationsplänen überfordert sind (engl. „vulnerable adults“)? Wie Adhärenz messen und ab welchem Adhärenz-Defizit orale Onkologika verweigern?
Jeder Pharmakologe weiss, dass eine Therapie nicht nur Wirkung, sondern auch Toxizitäten beinhaltet. Der Begriff Strukturelle Toxizität* bezeichnet die Schädigung von Patienten durch bürokratische Systeme in der Medizin, einschließlich solcher, die ihm eigentlich zugutekommen sollten. Ich hätte mir gewünscht, wenn die Autoren auch die Nebenwirkungen und Toxizitäten ihrer geforderten Verbesserungen diskutiert hätten und wie sie diese gelöst?

*Stonington S, Coffa D. Structural Iatrogenesis - A 43-Year-Old Man with "Opioid Misuse". N Engl J Med. 2019 Feb 21;380(8):701-704. doi: 10.1056/NEJMp1811473.
Avatar #739053
g.wiechert@gmx.net
am Dienstag, 16. Januar 2018, 17:53

Vergleich KVB mit Ex-Vorstand Köhler/Dt.ÄB-Jg114/Heft 50/15.dezember 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Verwunderung habe ich und sicherlich die übrigen Leser Ihre Kurzmitteilung bzgl.Vergleichs mit Ex-Vorstand Köhler vernommen(nicht-öffentliche Sitzung).

Nur wenn wir Ärzte diese sogenannte "Handlungsanweisung " von Rechtsanwälten nochmals durchrechnen,muss ich leider feststellen,dass dem bedauernswerten Herrn Köhler wiederum ein finanzielles Plus für sein Portefeuille mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erneut garantiert
würde.
darüber können wir Niedergelassenen (mit floatendem Punktwert abgespeist)uns nur noch verwundert die Augen reiben ob solcher Dreistigkeit seitens Juristen,
Denn wenn wir alle im Fach Rechnen genau aufgepasst haben bei unseren Lehrern ,dann kommt somit für Herrn Köhler wiederum ein Gewinn unter dem Strich von sage und schreibe 1,06 Millionen Euro heraus.
(Ausgangsrechnung wäre:
!)Herr Köhler pro Monat 20.000 Euro Ruhegeldbezüge über Jahre festgeschrieben .z.B.bei 12 Jahre bedeute dies 2,4 millionen Euro
2) im Gegenzug von Herrn Köhler freiwillig eine Rückzahlung an die KVB
von 1,34 Millionen Euro über den Zeitraum von 12 Jahren.d,h.111666 Euro pro Jahr und 9305,50 Euro pro Monat (!!)

Fazit : Gewinn von 1,06 Millionen für Herrn Köhler in 12 Jahren !!

Zusammenfassend möchte ich zum Ausdruck bringen,wo ist hier eine eindeutige Gerechtigkeit mit deutlichem Strafmaß für Herrn Köhler und zugunsten der Geschädigten (KVB und aller niedergelassenen Ärzte) eine Wiedergutmachung.Im Endeffekt zahlen wir alle schon wieder für diesen juristischen Humbug.Es muss endlich ein Zeichen gesetzt werden,diese Herren dienen uns und unseren Organisationen und kann und darf nicht zu einem Selbstbedienungsladen herabgewürdigt werden,Und dies eventuell straffrei und ohne ein nachhaltiges Urteilsmaß mit Signalwirkung.

Dr.Günther Wiechert
Rosenheim 83022
Wittel
Avatar #677488
Dr. Klaus Pelz
am Donnerstag, 30. Januar 2014, 19:32

Akute, unkomplizierte Zystitis Seite C107 Aerzteblatt 4 /2014

B-Streptokokken sind grampositive Bakterien, E.coli sind gramnegative Stäbchenbakterien, Entero-Streptokokken gibt es nicht, gemeint sind wohl Enterokokken. Vergleicht man den Originaltext (Abstract) mit der deutschen Wiedergabe so findet man weitere Ungereimtheiten, die Anlass zu Fehlinterpretationen und Fehlbehandlungen sein können. Bis zu der Textstelle: "Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin usw." wäre der Bericht über die Arbeit von Hooton et al. besser gar nicht im Ärzteblatt erschienen. Es gibt bessere Arbeiten von kompetenteren Fachärzten und Wissenschaftlern.

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