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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2012; 109(49): A-2476 / B-2028 / C-1984

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Forschungspreis Prostatakarzinom – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Urologie, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von Astellas-Pharma, Dr. med. Matthias Saar, Universitätsklinikum des Saarlandes (Homburg/Saar). Er wurde für seine Ausarbeitung „Orthotope murine Tumorgrafts: Neue Forschungsmöglichkeiten zur Entwicklung und Progression des Prostatakarzinoms“ ausgezeichnet.

Christina Zielinski und Jörg Hacker, Foto: Robert-Koch-Stiftung e.V.
Christina Zielinski und Jörg Hacker, Foto: Robert-Koch-Stiftung e.V.

Robert-Koch-Postdoktorandenpreis – verliehen von der Robert-Koch-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck, Dotation: 5 000 Euro, an Dr. med. Christina Zielinski, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie der Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies. Zielinski leitet die klinische Forschungsgruppe Zelluläre Immunregulation und wird für ihre Forschungen zur Entstehung und Therapie von chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Schuppenflechte ausgezeichnet.

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Stefan Kasper, Foto: Universitätsklinikum Essen
Stefan Kasper, Foto: Universitätsklinikum Essen

DGHO-Forschungs- und Innovationspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), Dotation: 5 000 Euro, an Dr. med. Stefan Kasper, Oberarzt der Inneren Klinik (Tumorforschung) des Universitätsklinikums Essen. Er erforscht am Westdeutschen Tumorzentrum in der Gruppe von Prof. Dr. med. Martin Schuler Resistenzmechanismen gegenüber der zielgerichteten Behandlung von Darmkrebs. Kasper und seinem Team gelang es, durch den gezielten Einsatz von BCL-XL-Inhibitoren die durch RAS-Onkogene vermittelte Resistenz gegenüber Antikörpern in vorklinischen Untersuchungen zu überwinden.

Artur-Pappenheim-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, Dotation: 7 500 Euro, an Dr. med. Rainer Claus, Arzt, Innere Medizin I, Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Freiburg, für seine Untersuchungen zur chronischen lymphatischen Leukämie, der häufigsten Blutkrebserkrankung in der westlichen Welt. Claus und seine Kollegen analysierten das Gen umfassend, welches die Information für die Bildung des ZAP-70-Proteins liefert. Dabei bedienten sich die Forscher hochmoderner, epigenetischer Untersuchungsmethoden und identifizierten auf diese Weise einen bestimmten Bereich innerhalb des Gens, ein spezifisches Dinukleotid, das für die Prognose des Krankheitsverlaufs relevant ist.

Fleur-Hiege-Gedächtnispreis – verliehen von der Hiege-Stiftung gegen Hautkrebs, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von Astrid und Dr. Wolfgang Hiege, an Dr. med. Benjamin Weide, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten an der Universitätshautklinik Tübingen. Er wird für seine Forschungsarbeit mit dem Titel „Gegen Melanomgewebe gerichtete Immunzellen sind entscheidend für den Krankheitsverlauf von Patienten mit fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs“ ausgezeichnet. Das Forschungsergebnis von Weide ist ein außergewöhnlicher Baustein bei der Weiterentwicklung von Hautkrebstherapien, die auf die Aktivierung des körpereigenen Abwehrsystems abzielen. EB

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