ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2012Impfstoffe: Kassen setzen weiter auf Rabattverträge

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Impfstoffe: Kassen setzen weiter auf Rabattverträge

Dtsch Arztebl 2012; 109(50): A-2494

Hillienhof, Arne

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Bei der Grippeimpfung kam es in dieser Saison zu Lieferengpässen. Foto: dpa
Bei der Grippeimpfung kam es in dieser Saison zu Lieferengpässen. Foto: dpa

Trotz der Lieferschwierigkeiten, die durch Rabattverträge für Grippe-Impfstoffe entstanden sind, setzen Krankenkassen weiterhin auf dieses Instrument. So hat die Barmer-GEK für die Krankenkassen in Sachsen- Anhalt für die Grippeimpfsaisons 2013/14 und 2014/15 Rabattverträge über Grippeimpfstoffe ausgeschrieben. Außerdem veröffentlichte die AOK Plus stellvertretend für alle Kassen im Freistaat Sachsen eine ähnliche Ausschreibung für die Grippeimpfsaison 2013/14.

Nachdem in diesem Jahr die Kassen erstmals für diese Impfsaison Grippeimpfstoffe für Hamburg, Schleswig-Holstein und Bayern ausgeschrieben hatten und der Hersteller anschließend nicht ausreichend liefern konnte, kam es in den Arztpraxen zu Engpässen.

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Zusätzlich musste das Paul-Ehrlich-Institut einige Chargen des Impfmittelherstellers wegen möglicher Nebenwirkungen zurückrufen. Andere Anbieter, die in der Ausschreibung unterlegen waren, hatten ihre Produktionskapazitäten zurückgefahren und konnten nicht einspringen. Ärzte- und Apothekerverbände sprachen von „Impfstoff-Chaos“. hil

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