PHARMA

Kurz informiert

Dtsch Arztebl 2012; 109(51-52): A-2599

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Risiko von schweren Lebererkrankungen unter Revlimid® (Lenalidomid) – Celgene informiert in einem Rote-Hand-Brief über Fälle von schweren Leberschäden (Hepatitis, akute Leberinsuffizienz), die bei Patienten mit multiplem Myelom unter der Kombinationstherapie von Lenalidomid mit Dexamethason berichtet wurden – darunter Fälle mit tödlichem Verlauf. Da hohe Plasmaspiegel das Risiko für schwerwiegende hämatologische Nebenwirkungen oder Hepatotoxizität erhöhen, muss bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion die Dosis von Lenalidomid angepasst werden. Empfohlen wird eine Überwachung der Leberfunktion, insbesondere bei gleichzeitig bestehenden oder in der Vorgeschichte vorkommenden viralen Leberinfektionen oder wenn Lenalidomid in Kombination mit Medikamenten verabreicht wird, die mit Leberfunktionsstörungen assoziiert sind.

Gefahr von Luft- oder Gasembolien bei Verwendung eines Spray-Applikators für Evicel®Die Johnson & Johnson Medical GmbH informiert in einem Rote-Hand-Brief über fünf lebensbedrohliche Fälle einer Luft- oder Gasembolie (davon zwei mit tödlichem Ausgang), die seit 2008 weltweit bei der Verwendung von Spray-Applikatoren mit Druckregler zur Verabreichung des Humanfibrinklebers Evicel vorgekommen sind. Die Zwischenfälle stehen offensichtlich im Zusammenhang mit der Anwendung des Spray-Applikators bei höheren als den empfohlenen Drücken und/oder in geringem Abstand von der Gewebeoberfläche. EB

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema