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Die Autoren bedanken sich sehr für die kritischen Hinweise und Anregungen. Die Leserkommentare bezogen sich vorwiegend auf nicht erwähnte Risikofaktoren und Differenzialdiagnosen, es wurden dabei seltene Ursachen erwähnt, die sicherlich in die differenzialdiagnostischen Überlegungen mit einbezogen werden sollten, aber auch häufige somatische Ursachen wie die Postpartum-Thyreoiditis. Da aus Platzgründen im Artikel nicht auf alle Aspekte der peripartalen Depression eingegangen werden konnte, lieferten die Kommentare weitere wertvolle und wichtige Informationen.

Psychische Beschwerden in der Schwangerschaft und Stillzeit sollen natürlich nicht unnötig und pauschal psychiatrisiert werden, in diesem Punkt stimmen die Autoren Herrn Lütje zu. Die in unserem Artikel genannten Prävalenzraten einer prä- beziehungsweise postpartalen schweren und damit behandlungsbedürftigen Depression, die mit dieser Erkrankung einhergehende Suizidrate und die nach wie vor eher niedrige Inanspruchnahme professioneller Hilfe sind jedoch andererseits Grund genug, vor einer Bagatellisierung dieser Beschwerden zu warnen.

DOI: 10.3238/arztebl.2013.0013b

Dr. med. Markus Wittmann

Psychiatrische Institutsambulanz

Bezirksklinikum Mainkofen/Deggendorf

m.wittmann@mainkofen.de

Interessenkonflikt

Dr. Wittmann erhielt Honorare für eine Beratertätigkeit von Bristol Meyers Squibb und Servier. Von Servier erhielt er Honorare für eine Autorenschaft im Rahmen einer Publikation, bei der Bezug zum Thema besteht. Er bekam Teilnahmegebühren für einen Kongress sowie Reise- und Übernachtungskosten erstattet von AstraZeneca, Servier, Wyeth Lilly, Janssen-Cilag, GlaxoSmithKline, Pfizer, EISEI und Lundbeck. Für die Vorbereitung von wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen erhielt er Honorare von AstraZeneca, Servier, Lilly, GlaxoSmithKline, Pfizer, EISEI und Lundbeck. Für die Durchführung von klinischen Auftragsstudien nahm er Gelder auf ein Drittmittelkonto an von Servier.

1.
Hübner-Liebermann B, Hausner H, Wittmann M: Recognizing and treating peripartum depression. Dtsch Arztebl Int 2012; 109(24): 419–24. VOLLTEXT
1.Hübner-Liebermann B, Hausner H, Wittmann M: Recognizing and treating peripartum depression. Dtsch Arztebl Int 2012; 109(24): 419–24. VOLLTEXT

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