ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2013Friedemann Schmidt: Medienprofi an der Spitze der Apotheker

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Friedemann Schmidt: Medienprofi an der Spitze der Apotheker

Dtsch Arztebl 2013; 110(1-2): A-35 / B-33 / C-33

Korzilius, Heike

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Friedemann Schmidt, Foto: ABDA
Friedemann Schmidt, Foto: ABDA

Friedemann Schmidt (48) ist seit dem 1. Januar neuer Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Der Leipziger Apotheker löst Heinz-Günter Wolf (65) ab, der nicht erneut für das Amt kandidierte. Mit überwältigenden 99 Prozent der Stimmen sprach sich die ABDA-Mitgliederversammlung für Schmidt aus, der ohne Gegenkandidat antrat. Der neue Präsident engagiert sich seit 1994 in der Berufspolitik. Seit 2003 ist er Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer. Vor seiner Wahl zum ABDA-Präsidenten war er sieben Jahre lang deren Vizepräsident.

Schmidt hat sich für seine vierjährige Amtszeit viel vorgenommen. Er will sich vor allem dafür einsetzen, die flächendeckende Versorgung aus den öffentlichen Apotheken zu erhalten und das Honorarsystem zu reformieren. Neben der packungsbezogenen Vergütung müssten neue leistungsorientierte Vergütungselemente entwickelt werden. „Wir müssen dafür sorgen, dass eine patientenorientiert arbeitende Apotheke von ihrer Arbeit besser leben kann, als das heute vielfach der Fall ist“, sagt Schmidt.

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Der neue Präsident dürfte die Interessen der Apotheker öffentlichkeitswirksam vertreten. Der Medienprofi arbeitet seit Jahren für das Fernsehen: zunächst als regelmäßiger Studioexperte und zeitweiliger Moderator der MDR-Sendung „Hauptsache gesund“. Seit April 2011 moderiert er bei N24 die Sendung „Deutschland akut – Der Talk mit Friedemann Schmidt“, die sich mit gesellschaftspolitischen Themen beschäftigt. Heike Korzilius

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