ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2013Kinderklinik: Frühchen per Handy im Blick

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Kinderklinik: Frühchen per Handy im Blick

Dtsch Arztebl 2013; 110(1-2): A-41 / B-37 / C-37

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Mit dem „Frühchen-TV“ können Eltern rund um die Uhr nachsehen, wie es ihrem Kind geht. Foto: dpa
Mit dem „Frühchen-TV“ können Eltern rund um die Uhr nachsehen, wie es ihrem Kind geht. Foto: dpa

An der Kinderklinik Dritter Orden in Passau gibt es seit Ende 2012 ein virtuelles Besuchssystem für frühgeborene Kinder (www.kinderklinik-passau.de/mybabywatch). Eltern können mit dem „Frühchen TV“ rund um die Uhr nachsehen, wie es ihrem Kind geht. Mit einer am Bettchen befestigten Webcam sollen Eltern ihr Kind künftig während der oft wochenlangen Kranken­haus­auf­enthalte von zu Hause aus am Computer oder von unterwegs auf dem Handy im Live-Stream beobachten können. Darüber hinaus können sie über das datensichere internetbasierte Softwaresystem auch Vitaldaten ihre Kindes, wie etwa Körpergewicht und -größe, abrufen (Informationen zum System: www.mybabywatch.de).

Das System gebe Eltern die Möglichkeit, jederzeit einen Blick auf ihr Kind zu werfen, lobte die Vorsitzende der Europäischen Stiftung für Neu- und Frühgeborene, Silke Mader. Mit dem „Frühchen-TV“ könnten sie das Neugeborene außerdem den Großeltern, Geschwistern und Freunden zeigen.

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Das „Frühchen-TV“ kann nach Herstellerangaben rund um die Uhr und von jedem Ort der Welt aus aktiviert werden. Das von einer nordrhein-westfälischen Firma entwickelte Überwachungssystem ist bislang an drei deutschen Kliniken in Hamburg, Berlin und Witten im Einsatz. Die Passauer Kinderklinik ist nach eigenen Aussagen bislang das einzige Krankenhaus in Bayern, das ein solches „Frühchen-TV“ anbietet. EB

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