ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2013Jahresbilanz der KV Bayerns: Arztberuf muss attraktiver werden

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Jahresbilanz der KV Bayerns: Arztberuf muss attraktiver werden

Dtsch Arztebl 2013; 110(1-2): A-8 / B-6 / C-6

Schmidt, Klaus

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Die hohe Arbeitsbelastung sowie die ständige Regressgefahr bei der Verordnung von Arznei- und Heilmitteln sind nach Auffassung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bayerns zwei wesentliche Faktoren, die junge Mediziner von einer Niederlassung in eigener Praxis abhalten. Abhilfe schaffen soll hier unter anderem eine Neuordnung des Bereitschaftdienstes, die der KV-Vorsitzende Dr. med. Wolfgang Krombholz im Dezember in München vorstellte: Das Dienstalter wird auf 62 Jahre begrenzt, maximal sollen sechs Wochenenddienste pro Jahr anfallen, die Dienstbereiche werden vergrößert und bisher vom Dienst befreite Arztgruppen eingebunden.

Medizinische Unterversorgung lasse sich mit der neuen Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses besser identifizieren, sagte der Erste stellvertretende KV-Vorsitzende, Dr. med. Pedro Schmelz. Das Problem des eklatanten Nachwuchsmangels im ambulanten Bereich löse sie aber nicht. Wesentlich sei, dass infrastrukturelle Defizite behoben würden und die jahrelange Unterfinanzierung der Praxen ein Ende habe. Hier sei die Politik gefordert. ks

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