PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(1-2): A-36 / B-34 / C-34

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Hector-Forschungspreis – verliehen von der H.-W.-& -J.-Hector-Stiftung, Dotation: insgesamt 20 000 Euro, an Dr. med. Patrick Christian Hermann, Centro Nacional de Investigaciones Oncológicas, Madrid, und Priv.-Doz. Dr. med. Eike Meinfried Wilhelm Gallmeier, Ludwig-Maximilians-Universität München, Medizinische Klinik II. Sie erhielten die Auszeichnung für ihre Arbeiten zum Thema „Tumorstammzellen beim Pankreas- und Kolonkarzinom“.

Clinical Science Award – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Immun- und Targeted Therapie, Dotation: 2 000 Euro, zur Förderung von Arbeitsgruppen, welche sich sowohl experimentell als auch klinisch mit der Immun- und Targeted Therapie befassen. Der Preis wird in diesem Jahr aufgeteilt und geht an Priv.-Doz. Dr. med. Djordje Atanackovic aus Hamburg für seine Arbeit „Surface molecule CD229 as a novel target for the diagnosis and treatment of multiple myeloma“ und Dr. med. Stephan Metzelder aus Marburg für seine Arbeit „High activity of sorafenib in FLT3-ITD-positive acute myeloid leukemia synergizes with allo-immune effects to induce sustained responses“.

Michael Siebels, Hans Heinzer, Stephan Metzelder, Djordje Atanackovic und Axel Hegele (von links). Foto: DGFIT
Michael Siebels, Hans Heinzer, Stephan Metzelder, Djordje Atanackovic und Axel Hegele (von links). Foto: DGFIT
Anzeige
Werner Wyrwich, Foto: DGINA
Werner Wyrwich, Foto: DGINA

David-Williams-Award – verliehen von der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA). Mit einer geprägten Goldmünze im Wert von 1 200 Euro ehrt die DGINA Persönlichkeiten, die sich auf dem Gebiet der Notfallmedizin verdient gemacht haben. Ausgezeichnet wurde Dr. med. Werner Wyrwich, Vorstandsmitglied der Berliner Ärztekammer und kaufmännischer Leiter des Charité-Zentrums 13. Er setzt sich gemeinsam mit der Fachgesellschaft für die Etablierung eines Facharztes für Notfallmedizin in Deutschland ein. Ziel ist es, Patienten in Notaufnahmen schneller und effektiver versorgen zu können.

Young Investigator Award – verliehen von der Europäischen Gesellschaft für Herz- und Thoraxchirurgie, Dotation: 3 000 Euro, an Dr. med. Bartosz Rylski, Arzt in der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Universitätsherzzentrum Freiburg, Bad Krozingen. Rylski hatte die Krankenakten von 100 Patienten ausgewertet, bei denen es während einer Herzkatheteruntersuchung oder eines chirurgischen Eingriffs zu einer iatrogenen Aortendissektion gekommen war. Er konnte zeigen, dass die Betroffenen deutlich seltener an den Folgen der Gefäßwandschädigung sterben als gedacht. Bisher gingen Herzchirurgen davon aus, dass 30 bis 50 Prozent nicht überleben. Die Auswertung des GERAADA-Registers durch Rylski erbrachte dagegen, dass die Sterblichkeitsrate mit 16 Prozent erfreulicherweise deutlich geringer anzusetzen ist.

Hans-U.-Zollinger-Forschungspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, Dotation: 5 000 Euro, an Prof. Dr. med. Monika Lindemann, Institut für Transfusionsmedizin, und Prof. Dr. med. Oliver Witzke, Klinik für Nephrologie, beide am Universitätsklinikum Essen. Ausgezeichnet wurden sie für ihre gemeinsame wissenschaftliche Arbeit aus dem Bereich der Transplantationsimmunologie, die sich mit der spezifischen Immunkompetenz von nierentransplantierten Patienten nach Impfungen sowie der Verbesserung der Prädiktion von Abstoßungen nach Transplantation befasst. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema