ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2013Methoden: Schon heute einsetzbar
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Liest man aufmerksam die genannten Beiträge, so stellt sich die Frage, ob die „Humanistische Psychotherapie“ (HP) als Methode nicht längst von den tiefenpsychologisch orientierten Psychologischen Psychotherapeuten (PP) praktiziert wird oder werden könnte: Wenn zur HP Methoden wie Gestalttherapie, Körperpsychotherapie und Transaktionsanalyse gerechnet werden und dann festgestellt wird, dass eben diese und Hypnotherapie, Familientherapie und EMDR unter Wahrung einer grundsätzlich psychodynamischen Grundhaltung längst als „adjuvante Methoden“ integriert sind, erscheint diese Diskussion beinahe überflüssig.

Sofern unter tiefenpsychologisch fundiert im Wesentlichen die psychodynamische Grundhaltung zu verstehen ist, kann ein tiefenpsychologisch zugelassener PP auch evokativ-kreative Ansätze wie Malen, Musik, Tanzen, Gestalten, Rebirthing et cetera einsetzen. Aufgrund der Möglichkeit zur Abrechnung von „Doppelsitzungen“ ergibt sich daher die Möglichkeit, (humanistische) Verfahren, die oft das 50-Minuten-Korsett sprengen, schon heute einzusetzen.

Dipl.-Psych. Dr. Walter Andritzky, 40235 Düsseldorf

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