VARIA: Post scriptum

Kaum zu glauben (II)

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LNSLNS l Wegen Betrugs hat das Kölner Sozialamt einen 47 Jahre alten Arbeitslosen angezeigt, der innerhalb von zwei Jahren 48mal Krankenhäuser aufsuchte – ohne wirklich krank zu sein. In den Kliniken ließ er sich jeweils tagelang wegen einer angeblichen Beinvenen-Thrombose behandeln. Immer dann, wenn die Ärzte eine endgültige Diagnose stellen wollten, verschwand der Simulant fluchtartig.


l Bei Abbrucharbeiten in München ließen auf dem Dach des Hauses Arbeiter versehentlich einen ungefähr zehn Kilogramm schweren Steinbrocken hinuntersausen. Der Stein sprang über den Schneefang und fiel auf ein mit Holz abgedecktes Vordach. Die Dachlatten brachen nicht, sondern federten so kräftig, daß das Flugobjekt durch ein Glasdach im Nachbarhaus katapultiert wurde. Es durchschlug das Glas und drang in einen Büroraum, in dem gerade ein 60jähriger Angestellter am Computer arbeitete. Der Stein traf den Mann am Kopf. Dann schlug der Brocken auf die Tastatur des Computers und zerschmetterte sie.


l Ein 51jähriger aus Mörfelden (Hessen) war in der Nacht aufgewacht, weil er im Keller verdächtige Geräusche zu hören glaubte. Mit geladenem und entsichertem Revolver stieg er die Treppe hinunter. Als er an einer Türklinke hängenblieb, ließ er die Waffe fallen. Ein Schuß löste sich und traf ihn in den Oberschenkel. Die Geräusche, die er gehört hatte, stammten von seiner neuen Heizung.


l Einem Mann und einer Frau sind in Peking erfolgreich die Sexualorgane ausgetauscht worden. In einer 19stündigen Operation wurden dem Mann die Eierstöcke der Frau und der Frau die Hoden des Mannes eingesetzt. Beide Patienten haben sich ohne Sexualhormone in ihre neue Rolle eingefunden.


l Weil sie den Leichenwagen nicht bezahlen konnten, setzten drei Rumänen ihren verstorbenen Onkel in einen Zug und ließen ihn so die 500 Kilometer zu seinem Begräbnis fahren. Die Kleider des Toten hatten sie mit Alkohol benetzt. Dem Schaffner machten sie dann weis, der Mann sei lediglich betrunken. Die 500 Kilometer lange Strecke hätte mit einem Leichenwagen etwa das 30fache gekostet.


l Den keimenden Kern eines Johannisbrotbaumes holte ein Arzt in der südisraelischen Stadt Beersheba aus dem Gehörgang eines sechsjährigen Mädchens. Das Kind hatte einige Wochen zuvor mit dem Kern des Baumes gespielt und ihn dabei ins Ohr gesteckt. Der sprießende Keim hatte sogar schon ein kleines Blatt gebildet.


l Aus einem Schauspiel wurde in einem Theater in Oklahoma City (USA) blutiger Ernst: Statt Platzpatronen enthielt der Revolver eines Darstellers scharfe Munition. Als er bei einer Vorstellung, wie im Stück vorgesehen, auf einen Spiegel schoß, durchschlug eine Kugel die dünne Wand und traf den dahinter stehenden Regisseur in den Arm.


l Der Biß ging in die Hose und sorgte für eine juristische Novität. Weil der zweijährige Boxerhund Senta seine Zähne gebrauchte, mußten deutsche Richter zum erstenmal darüber rechten, wie ein Mann (ein 61jähriger Schmied aus Baden-Württemberg) zu entschädigen ist, dem nach dreißig temperamentvollen Ehejahren das Zeugungsorgan untauglich gemacht wurde. Das ermittelte Schmerzensgeld: ganze 3 000 DM. BE

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