ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2013Hochschulen: 2,5 Millionen Studierende

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Hochschulen: 2,5 Millionen Studierende

Dtsch Arztebl 2013; 110(3): [99]

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2012/2013 werden in Deutschland circa 2,5 Millionen Menschen studieren. 492 700 von ihnen sind Studienanfänger im ersten Semester. Angesichts dieser Zahlen des Statistischen Bundesamtes fordert das Deutsche Studentenwerk (DSW) von Bund und Ländern einen raschen Ausbau der sozialen Infrastruktur an den Hochschulen. „Konkret werden 25 000 zusätzliche, preisgünstige Wohnheimplätze sowie Mittel für den Ausbau der Mensen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Beratungsangebote für Studierende dringend benötigt“, sagte der DSW-Präsident, Prof. Dr. Dieter Timmermann. Bund und Länder müssten jetzt gemeinsam handeln und parallel zu den Hochschulpakten die soziale Infrastruktur ausbauen: „Wir brauchen eine konzertierte Aktion.“

Als Erfolg für Bildung und Forschung sieht unterdessen Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan (CDU) den neuen Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Dessen Haushalt steige 2013 gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Prozent auf insgesamt 13,7 Milliarden Euro. „Die Zukunftschancen der jungen Generation zu sichern, gehört zu den vornehmsten Aufgaben einer Gesellschaft. Indem wir gute Bedingungen für Bildung, Ausbildung und Studium schaffen, sichern wir die Zukunftsfähigkeit Deutschlands“, erklärte Schavan. Ein besonderer Schwerpunkt seien für das BMBF die Hochschulen und Studierenden. Mit dem Qualitätspakt Lehre erhielten die Hochschulen 2013 weitere 200 Millionen Euro für die Verbesserung der Studienbedingungen und die Qualität der Lehre. Für zusätzliche Studienplätze im Rahmen des Hochschulpakts 2020 stünden für die Länder im kommenden Jahr etwa 1,85 Milliarden Euro zur Verfügung, sagte die Ministerin. WZ

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