ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2013Honorararztwesen: Keine Frage der Qualität
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Der Bundesverband der Honorarärzte stellt eine rein private Interessenvereinigung dar und wurde außer von seinen Mitgliedern durch nichts und niemanden legitimiert, für die Honorarärzte zu sprechen.

Wer sind die Honorarärzte? In den letzten Jahren hat sich das Honorararztwesen vielfältig weiterentwickelt und besteht inzwischen aus einem Sammelsurium von rein selbstständigen Ärzten, angestellten Ärzten, Ruheständlern etc.

Anzeige

Ob dies allerdings Grund genug ist, sich in den Verbandsgründungs- und Zertifizierungswahnsinn des deutschen Gesundheitswesens einzureihen, ist in der Tat diskussionswürdig.

Wir haben eine Approbation, eine Facharztprüfung, Zusatzbezeichnungen mit Prüfung, ein Fortbildungszertifikat, die KVen, Ärztekammern und Berufsordnung und so weiter. Alles für die Qualität.

Nicht zu vergessen die besonders effizienten Zertifizierungen der deutschen Krankenhäuser und Praxen. Ich jedenfalls kann kein Qualitätsproblem im Honorararztwesen erkennen. Richtig ist, dass es erhebliche Unsicherheiten im Bereich der Sozialversicherung gibt. Dies liegt aber auch an den völlig willkürlich und unzeitgemäß festgelegten Definitionen für eine selbstständige Tätigkeit. Hier hätte man etwas ändern sollen.

Das Wesen einer Selbstständigkeit ist Eigenverantwortung. Jeder Auftraggeber, der unzufrieden ist, kann das Vertragsverhältnis kündigen. Insofern liegt es im ureigenen Interesse eines jeden Honorararztes, Qualität abzuliefern . . .

Olaf Grenzer, Arne Ströhmann, 12305 Berlin

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige