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Herzlichen Dank für Ihren Kommentar im DÄ zum Film „Liebe“. Ich habe den Film selbst nicht gesehen, aber die Geschichte und ihr schreckliches Ende hatte ich schon gehört und hatte deshalb ehrlich gesagt auch keine Lust, mir den Film anzusehen. Immer wieder gibt es diese „großen Filme“, die in einer Ausweglosigkeit auf die Tötung von Schwerstkranken hinauslaufen, die auch mich erschaudern lassen. Und Sie haben so recht: Palliativmedizinische Fragen sind eben nicht kleinlich. Sie taugen aber wohl nicht so für den großen dramatischen – oder in öffentlichen Diskussionen auch politischen – Wurf. Immer geht es nämlich im Einzelfall darum, wie können wir im Leid so unterstützen, dass es tragbar ist, wer braucht welche Unterstützung, was ist heute dran: ganz viel Kleinarbeit, aber eben nicht kleinlich. Und mit den vielen kleinen Bausteinen entsteht dann immer wieder das Große: dass Schwerstkranke und ihre Angehörigen in einem Raum, den wir ihnen frei halten können, sich enorm entwickeln, Kräfte bei sich entdecken, die sie sich selbst nicht zugetraut haben und diese anstrengende, schwere Zeit als sehr intensiv und wichtig erleben. Danke für Ihren Kommentar!

Bernd H.-Kämpfer, Klinik für Hämatologie,
Onkologie und Palliativmedizin, Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH, 14467 Potsdam

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