ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2013Christoph Uleer: Brückenbauer für HIV-Infizierte

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Christoph Uleer: Brückenbauer für HIV-Infizierte

Dtsch Arztebl 2013; 110(4): A-143 / B-131 / C-131

Stüwe, Heinz

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Christoph Uleer, Foto: Aidsstiftung
Christoph Uleer, Foto: Aidsstiftung

Mit Dr. jur. Christoph Uleer kann man wie eh und je über die Perspektiven der privaten Kran­ken­ver­siche­rung diskutieren. Uleer könne jederzeit wieder sein altes Amt übernehmen, meint Nachfolger Dr. Volker Leienbach. Ein Kompliment für den früheren Direktor des Verbandes der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV), von 1976 bis 2002 geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Denn Uleer wurde am 24. Januar 76 Jahre alt.

Uleer, im sächsischen Merschwitz geboren und in Hildesheim aufgewachsen, ist ein politischer Kopf: In seiner Dissertation untersuchte er die Regierungsbildungen im Niedersachsen der 50er Jahre, er war Assistent des CDU-Sozialpolitikers Thomas Ruf, später Bundesgeschäftsführer der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung. Im Rückblick auf vier Jahrzehnte Gesundheitspolitik plädiert Uleer dafür, die beiden Kran­ken­ver­siche­rungssysteme zu erhalten. „Auch weil wir diesen Wettbewerb haben, steht das deutsche Gesundheitswesen hervorragend da.“

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Heute frönt Uleer nicht nur seinem Hobby, dem Golfen. Er leitet den Seniorenkreis ehemaliger Vorstände und Aufsichtsräte der PKV. Vor allem steht er als ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender an der Spitze der Deutschen Aidsstiftung in Bonn. Die 1987 gegründete und von der PKV seither geförderte Stiftung hilft HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen in Notlagen, sie unterstützt Aidsinitiativen bundesweit sowie Hilfsprojekte im südlichen Afrika. Die Stiftung kommt ohne laufende öffentliche Förderung aus. Es sei gelungen, „Brücken zu bauen in der Gesellschaft“, sagt Uleer. Heinz Stüwe

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