ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2013Gesetzentwurf: Mehr Transparenz bei Chefarztverträgen

AKTUELL

Gesetzentwurf: Mehr Transparenz bei Chefarztverträgen

Dtsch Arztebl 2013; 110(4): A-111 / B-103 / C-103

Flintrop, Jens

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Ein Krankenhaus muss künftig angeben, ob es in Verträgen mit leitenden Ärzten die (noch zu erstellenden) Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zu fallzahlorientierten Bonuszahlungen einhält. Ist dies nicht der Fall, muss es darüber hinaus im Qualitätsbericht darüber informieren, für welche Leistungen leistungsbezogene Zielvereinbarungen getroffen wurden.

Die DKG wird verpflichtet, die entsprechenden Empfehlungen bis zum 30. April „im Einvernehmen“ mit der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) zu erarbeiten. Das geht aus zwei Änderungsanträgen der Regierungskoalition zum Krebsregistergesetz hervor, auf die sich die Gesundheitspolitiker von Union und FDP am 15. Januar einigten.

Damit ist es den Unionsexperten um Jens Spahn offensichtlich doch noch gelungen, die FDP-Riege um Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr (FDP) davon zu überzeugen, fallzahlorientierte Zielvereinbarungen mit Chefärzten gesetzlich zu reglementieren. Der Versuch, einen ähnlichen Passus in das Patientenrechtegesetz einzufügen, war Ende November noch am Widerstand der FDP gescheitert. JF

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Deutsches Ärzteblatt plus
Deutsches Ärzteblatt print

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema