ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2013Annette Güntert: Wechsel in die Spitze

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Annette Güntert: Wechsel in die Spitze

Dtsch Arztebl 2013; 110(5): A-187 / B-173 / C-173

Korzilius, Heike

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Annette Güntert, Foto: privat
Annette Güntert, Foto: privat

Dr. med. Annette Güntert ist seit Januar stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Bundes­ärzte­kammer. Sie folgt Dr. med. Regina Klakow-Franck nach, die als unparteiisches Mitglied in den Gemeinsamen Bundes­aus­schuss wechselte.

Güntert steht – mit kurzer Unterbrechung – seit 1992 in Diensten der Bundes­ärzte­kammer und leitet seit 1998 das Dezernat für Aus- und Weiterbildung. Mit gleich zwei Facharzttiteln – Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Öffentliches Gesundheitswesen – bringt sie dafür die fachliche und alltagspraktische Kompetenz mit. Im schwierigen Feld der ärztlichen Weiterbildung genügt das allein jedoch nicht, um die regelmäßig anstehenden Änderungen der (Muster-)Weiter­bildungs­ordnung erfolgreich auf den Weg zu bringen. Schließlich gilt es, die unterschiedlichen Interessen einer Vielzahl von ärztlichen Fachgesellschaften und Berufsverbänden unter einen Hut zu bringen. Güntert bescheinigen ihre Verhandlungspartner hierbei diplomatisches Geschick und Fingerspitzengefühl. Das wird sie auch in ihrer neuen Funktion gebrauchen können. Zwar bleibt sie Dezernatsleiterin, doch werden sich die Schwerpunkte ihrer Arbeit verlagern. „Ich werde mich künftig mehr um gesundheitspolitische Themen kümmern“, sagt Güntert. Das sei aber auch der Reiz des neuen Amtes.

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Als Dezernentin erwartet sie mit der geplanten Novellierung der Weiter­bildungs­ordnung eine Herkulesaufgabe. 2014 soll das überarbeitete Regelwerk dem Deutschen Ärztetag vorgelegt werden. Aber: Die 58-Jährige gilt als Arbeitstier – und Angst vor Aktenbergen kennt sie nicht. Heike Korzilius

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