ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2013Kommunale Krankenhäuser: Keine Annäherung bei Tarifverhandlungen

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Kommunale Krankenhäuser: Keine Annäherung bei Tarifverhandlungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(5): A-156 / B-144 / C-144

afp; EB

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Die Verhandlungen gehen am 5. Februar weiterFoto: dpa
Die Verhandlungen gehen am 5. Februar weiter
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Auch die zweite Verhandlungsrunde für die circa 50 000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern ist ohne Annäherung geblieben. Es sei deutlich geworden, dass die Positionen der Tarifparteien „zum Teil noch weit auseinanderliegen und weiterhin erheblicher Verhandlungsbedarf besteht“, erklärte Rolf Lübke, der Verhandlungsführer des Marburger Bundes (MB).

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) erklärte, die vom Ärzteverband geforderten Gehaltserhöhungen um sechs Prozent seien „vollkommen unrealistisch“. „Die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser gibt solche Gehaltssprünge für die Ärzte nicht her“, erklärte VKA-Verhandlungsführer Joachim Finklenburg.

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Der MB fordert, dass die Gehälter linear um sechs Prozent steigen. Um weitere 400 Euro pro Monat sollen die Gehälter derjenigen Ärzte steigen, die bereit sind, mehr als 48 Stunden je Woche zu arbeiten, und eine entsprechende „Opt-out“-Regelung unterschreiben. Nach Angaben der VKA würde dies insgesamt zu Kostensteigerungen von etwa 13 Prozent in den Krankenhäusern führen. afp/EB

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