ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2013Die Hohenzollern: Briefwechsel mit Voltaire
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In Ihren interessanten Ausführungen erwähnen Sie als Quelle für die bei Friedrich II. vorliegenden Krankheitssymptome unter anderem den Brief des Königs an seine geliebte Schwester Wilhelmine, den ausführlichen und sehr aufschlussreichen Briefwechsel mit Voltaire dagegen nicht. Dabei stellt letzterer nach Meinung von Prof. Dr. Doss, verdienstvoller Wissenschaftler in der Porphyrin-Stoffwechselforschung, eine wahre Fundgrube für diagnostische Hinweise dar. Doss hat schon Anfang der 80er Jahre in einem Vortrag kaum einen Zweifel daran gelassen, dass Friedrich der Große an einer akut intermittierenden Porphyrie litt. Die exzellente Beschreibung des Krankheitsbildes durch den König und die Mitteilung zahlreicher Details an Voltaire ließen diesen Schluss zu.

Literatur beim Verfasser

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Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Hadlich,
78315 Radolfzell

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