ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2013Arzthaftpflicht: Aus eigener Erfahrung

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Arzthaftpflicht: Aus eigener Erfahrung

Dtsch Arztebl 2013; 110(6): A-226 / B-212 / C-212

Kuckuck, Ludwig

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Danke für den Artikel über „Arzthaftpflicht“. Im Dezember 2011 wollte ich mich für drei Tage geburtshilflich Arzthaftpflicht versichern. Dabei hatte ich bereits eine Haftpflichtversicherung für ambulante nichtoperative Tätigkeit bei der Bayerischen Versicherungskammer. Ich dachte, für ein paar Hundert Euro zusätzlich ist das Risiko abgesichert. Denkste! Die VKB versichert geburtshilflich nicht mehr, auch wenn ich fast 30 Jahre bei ihnen versichert war.

Es blieben nur noch vier Versicherungen insgesamt übrig, die das geburtshilfliche Risiko abdeckten. Die einzige, die das Risiko sofort abdecken würde, war die Deutsche Ärzteversicherung zu einem Preis von 70 000 bis 80 000 Euro (siebzig- bis achtzigtausend Euro)! Dabei war ihnen egal, ob ich nur eine halbe Stunde Geburtshilfe betreibe oder das ganze Jahr. Und ich konnte ein Attest meiner Arzthaftpflicht vorlegen, dass ich sie noch nie beansprucht hatte . . .

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Dr. med. Ludwig Kuckuck, 50321 Brühl

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