PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(6): A-232 / B-218 / C-218

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Detlef Kuhn, Torsten Flöttmann, Michael Herr, Ortrud Hamann, Peter Grau, Hilde Herr, Cornel Sieber, Irene Feucht und Marie- Louise Thiel (von links). Foto: Gerhard Kassner
Detlef Kuhn, Torsten Flöttmann, Michael Herr, Ortrud Hamann, Peter Grau, Hilde Herr, Cornel Sieber, Irene Feucht und Marie- Louise Thiel (von links). Foto: Gerhard Kassner

SilverStar-Förderpreis – verliehen von dem Unternehmen Berlin-Chemie anlässlich der Tagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Den ersten Preis erhielt Dr. med. Detlef Kuhn, Projekt: „Gemeindeschwester Muschenheim“, Lich-Muschenheim, Dotation: 12 500 Euro. Der zweite Preis wurde aufgeteilt und geht an Dr. med. Michael Herr, Projekt: „Pro Edith“, Schwerte, das mit 7 500 Euro gefördert wird. Und Irene Feucht wird für das Projekt „Informations- und Arbeitsvorlage“, Stuttgart, mit 5 000 Euro Preisgeld unterstützt.

Richard Stange, Foto: UKM
Richard Stange, Foto: UKM
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Wilhelm-Roux-Preis – verliehen von der Sektion Grundlagenforschung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie für die beste Arbeit auf dem Gebiet der Grundlagenforschung auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dotation: 2 000 Euro, an Dr. med. Richard Stange, Oberarzt Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Institut für Experimentelle Muskuloskelettale Medizin, Universitätsklinikum Münster. Bei der rheumatoiden Arthritis kommt es zu einer pathologischen Steigerung von Tumornekrosefaktor alpha (TNF-α) im Körper. In der Therapie werden heute TNF-Antikörper erfolgreich eingesetzt um TNF zu binden. Stange konnte zeigen werden, dass durch die Gabe des TNF-Blockers die bei chronischer Entzündung durch TNF-α Überexpression verursachten negativen Effekte auf die Knochenbruchheilung reduziert werden, ohne den Heilungsverlauf zu beinträchtigen.

Oskar-Medizin-Preis – verliehen von der Stiftung Oskar-Helene-Heim zur Förderung der Wissenschaft und Forschung, Dotation: 50 000 Euro. Den Preis teilen sich zwei Preisträger: Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch, Inhaberin einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Heisenberg-Professur für Experimentelle Psychobiologie am Universitätsklinikum Essen, und Prof. Dr. Michael Schemann vom Lehrstuhl für Humanbiologie der Technischen Universität München am Wissenschaftszentrum Weihenstephan. Elsenbruch analysiert mit Hilfe bildgebender Verfahren den Zusammenhang zwischen Emotionen, Kognitionen und der Schmerzverarbeitung im zentralen Nervensystem. Schemann wird für seine langjährigen Forschungen zum Reizdarmsyndrom ausgezeichnet.

Niels-Ilja-Richter-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Autoimmunerkrankungen, Dotation: jeweils 5 000 Euro, an Dr. med. Christina Zielinski, Nachwuchsgruppenleiterin Hautklinik Charité – Universitätsmedizin Berlin, und Priv.-Doz. Dr. med. Ronald Wolf, Arbeitsgruppenleiter Hautklinik Ludwig-Maximilians-Universität München. Zielinski wurde für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur Regulation der TH17-Zellen des Menschen ausgezeichnet. Wolf wurde für seine bedeutenden Arbeiten zur Pathogenese der Psoriasis geehrt. EB

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