ArchivDeutsches Ärzteblatt PP2/2013Einblicke: Karl-Heinz Bomberg, Psychoanalytiker, Arzt und Liedermacher

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Einblicke: Karl-Heinz Bomberg, Psychoanalytiker, Arzt und Liedermacher

PP 12, Ausgabe Februar 2013, U3

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Dr. Karl-Heinz Bomberg, Psychoanalytiker, Arzt und Liedermacher, arbeitet seit fast 20 Jahren in seiner psychotherapeutischen Praxis in Berlin, Prenzlauer Berg. Er behandelt überwiegend Patienten mit Depressionen, Angststörungen, psychosomatischen Erkrankungen und (politischen) Traumatisierungen. Letzteren bringt er auch aufgrund seiner eigenen Erfahrungen als politischer Gefangener in der DDR besondere Empathie entgegen.

Was machen Sie morgens zuerst?

Ich starte den Tag aktiv: Auch um zu wissen, welchen klimatischen Verhältnissen meine Patienten ausgesetzt sind, mache ich erst einmal einen kleinen Lauf. Dann trinke ich einen Kaffee. Der erste Patient kommt um acht Uhr, der letzte geht oft erst gegen 20 Uhr. Mein Ziel ist aber eigentlich, auf 40 Stunden zu reduzieren . . .

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Foto: Murat Türemis
Foto: Murat Türemis

Wie beenden Sie Ihren Arbeitstag?

Ich treffe mich gegen 22 Uhr mit meiner Frau. Danach beende ich den Tag meist mit ein paar Liedern und meiner Gitarre. Das ist für mich Übung, aber auch Abschluss. Ich kann mich mit der Musik innerlich gut abgrenzen.

Was mögen Sie an Ihrem Beruf?

Die Konfrontation und den Austausch mit anderen. Da bekomme ich viele Anregungen, neue Sichtweisen, entdecke andere Bewältigungsformen. Darunter ist viel Pathologisches, was nicht gelungen ist, aber auch das Gelungene . . .

Und was mögen Sie gar nicht?

Die Bürokratie mag ich nicht: Abrechnungen, Kostenaufstellungen, und auch Berichte an den Gutachter schreibe ich nicht gerne.

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