ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2013Tarifrunde Kommunale Krankenhäuser: Erstes Arbeitgeberangebot abgelehnt

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Tarifrunde Kommunale Krankenhäuser: Erstes Arbeitgeberangebot abgelehnt

Dtsch Arztebl 2013; 110(7): A-248 / B-232 / C-232

Flintrop, Jens

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Warten auf ein besseres Angebot – die Arbeitgeber bieten zwei Prozent mehr Gehalt über 14 Monate. Foto: picture alliance
Warten auf ein besseres Angebot – die Arbeitgeber bieten zwei Prozent mehr Gehalt über 14 Monate. Foto: picture alliance

Die Tarifverhandlungen für die etwa 50 000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern sind am 6. Februar abermals vertagt worden. Der Marburger Bund (MB) und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) vereinbarten, die Tarifverhandlungen am 22. Februar wiederum in Düsseldorf fortzusetzen.

Am 5. Februar hatte die VKA ein erstes Angebot in der Tarifrunde vorgelegt. Die Klinikarbeitgeber bieten Steigerungen der Gehälter und der Bereitschaftsdienstzahlungen um jeweils zwei Prozent an, bei einer Laufzeit bis Ende Februar 2014. „Hiermit gehen wir an die Schmerzgrenze für die Krankenhäuser“, sagte VKA-Verhandlungsführer Joachim Finklenburg. Die Grundgehälter lägen damit bei 3 921 Euro für Berufsanfänger, bei 6 212 Euro für durchschnittliche Fachärzte und 8 170 Euro für Chefarzt-Stellvertreter.

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Der MB lehnte das Angebot umgehend ab. Die Arbeitgeber müssten ihr Angebot bis zur nächsten Verhandlungsrunde „massiv überarbeiten“, sagte MB-Verhandlungsführer Rolf Lübke.

Die Ärztegewerkschaft fordert, dass die Ärztegehälter in kommunalen Krankenhäuser linear um sechs Prozent steigen. Um weitere 400 Euro pro Monat sollen die Gehälter jener Ärztinnen und Ärzte steigen, die bereit sind, mehr als 48 Stunden je Woche zu arbeiten und eine entsprechende „Opt-out-Regelung“ zu unterschreiben. JF

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