ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2013Nepomuk Zöllner: Genauigkeit als Prinzip

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Nepomuk Zöllner: Genauigkeit als Prinzip

Dtsch Arztebl 2013; 110(7): A-281 / B-261 / C-261

Wolfram, Günther

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Nepomuk Zöllner, Foto: privat
Nepomuk Zöllner, Foto: privat

Prof. Dr. med. Nepomuk Zöllner, ehemaliger Direktor der Medizinischen Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, feiert am 21. Februar seinen 90. Geburtstag.

Der Münchener Polikliniker und Stoffwechselforscher erhielt seine wissenschaftliche Ausbildung bei S. J. Thannhauser in Boston, USA. Seine wissenschaftlichen Arbeiten konzentrieren sich auf Stoffwechselkrankheiten, speziell Hypercholesterolämie und Gicht, kommen aber auch aus anderen Gebieten wie Pulmologie, Kardiologie, Gastroenterologie, klinische Pharmakologie, Ernährungsmedizin bis hin zu Infektionskrankheiten wie Aids. Mit Leidenschaft für Genauigkeit ging er wissenschaftliche Probleme mit zuverlässiger Methodik an. Von Anfang an richtete sich sein Interesse auf die Genetik der Krankheiten.

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Er hatte den Vorsitz der Kommission für Ernährungswisssenschaft der Deutschen Forschungsgemeinschaft und war Vizepräsident der Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft. Außerdem war Zöllner Präsident von deutschen und internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften und richtete zahlreiche Kongresse aus, zum Beispiel den Internisten-Kongress in Wiesbaden, den Gastroenterologen-Kongress in Garmisch, den Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in München und die European Nutrition Conference in München.

Während zweier Amtsperioden diente er der LMU als Vizepräsident. Zu seinen Ehrungen gehört auch der Bayerische Verdienstorden. Prof. Dr. med. Günther Wolfram

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