ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2013Werner Kaufmann †: Fachkompetenz und persönliche Zuwendung

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Werner Kaufmann †: Fachkompetenz und persönliche Zuwendung

Dtsch Arztebl 2013; 110(8): A-329 / B-303 / C-303

Klinkhammer, Gisela

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Werner Kaufmann, Foto: privat
Werner Kaufmann, Foto: privat

Prof. Dr. med. Werner Kaufmann, der frühere Direktor der Medizinischen Klinik II und Poliklinik der Universität zu Köln ist am 30. Januar im Alter von 88 Jahren gestorben.

1924 in Zorge (Harz) geboren, legte Kaufmann im Jahr 1953 das Staatsexamen ab und wurde an der Universität Marburg promoviert. Nach der Facharztanerkennung für das Gebiet Innere Medizin und seiner Studien- und Forschungstätigkeit in den USA (Bethesda, Maryland, und New York) wurde Kaufmann 1967 in Tübingen zum außerplanmäßigen Professor für Innere Medizin ernannt. Er befasste sich dort unter anderem mit der Pathophysiologie der Hypertonie und der Herzinsuffizienz. 1971 erhielt er den Ruf an den Lehrstuhl II für Innere Medizin der Universität zu Köln, den er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991 innehatte. Zugleich wurde er zum Direktor der Medizinischen Klinik in Köln-Merheim und der Poliklinik ernannt. Besonderes Ansehen erlangte Kaufmann, der im Jahr 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, als Autor und Herausgeber zahlreicher medizinischer Standardwerke.

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In seiner im Jahr 2006 erschienenen Autobiografie „Mein Leben“ schrieb Kaufmann, dass für ihn ein Arzt dann ein guter Arzt ist, „wenn er Fachkompetenz mit persönlicher Zuwendung verbindet“. Er sah es als seine vorrangige Aufgabe an, „in der einmaligen universitären Kombination von Lehre, Forschung und Krankenversorgung Erfüllung zu finden“. Gisela Klinkhammer

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Avatar #97143
michelvoss
am Freitag, 28. Juni 2013, 09:56

33 - 45 fehlt.

Im Lebenslauf klafft eine Lücke. Es wäre schön, wenn Frau Klinkhammer diese füllen würde.

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