ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2013Patienteninformation: Medizin für die Hosentasche

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Patienteninformation: Medizin für die Hosentasche

Dtsch Arztebl 2013; 110(8): A-326 / B-301 / C-301

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Zwei Heftbeispiele aus der Patienteninformations-Reihe „Den Körper verstehen“
Zwei Heftbeispiele aus der Patienteninformations-Reihe „Den Körper verstehen“

Zu wenig Zeit, keine gemeinsame Sprache: Arzt und Patient können sich oft nur unzureichend miteinander austauschen. Dabei ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung wichtig für den Behandlungserfolg. Im Klinik- oder Praxisalltag bleibt aber gerade die Kommunikation als erstes auf der Strecke. Die Folge: Der Patient resigniert oder sucht sich zweifelhafte Informationen aus dem Internet.

Abhilfe verspricht ein Schweizer Kleinunternehmen – gegründet von zwei Ärzten und einem Grafiker – mit einem neuen Konzept für eine bessere und vor allem schnellere Patienteninformation. Die Reihe „Den Körper verstehen” besteht aus kleinformatigen Heften mit allgemeinverständlichen Erläuterungen der gängigen Krankheiten. Die kurzen fundierten Texte werden von Grafiken ergänzt. Auf 24 oder 28 Seiten erfährt der Leser alles Wichtige über Lage und Funktion des betroffenen Organs, dessen Erkrankung, über Beschwerden, Therapie und Krankheitshäufigkeit.

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Ein Pilotprojekt am Universitätsspital Basel verlief erfolgreich: Sowohl Ärzte als auch Patienten schätzen die Mini-Ratgeber als wichtigen Beitrag bei der gemeinsamen Entscheidungsfindung. Das innovative Konzept hat Anfang 2013 zudem den Max-Rubner-Preis der Stiftung Charité erhalten.

Die Reihe wird in Absprache mit Ärzten und Patienten fortlaufend weiterentwickelt. Die Hefte können online von Kliniken, Arztpraxen und betroffenen Patienten bestellt werden. Krankenhäuser und Ärzte können ihre Kontaktdaten mit Logo und Zusatzinformationen in das bestellte Heft miteindrucken lassen. Bezug und Informationen unter www.pocketdoktor.com. EB

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