SUPPLEMENT: PRAXiS

Kein Zuwachs bei Praxis-Websites

Dtsch Arztebl 2013; 110(8): [2]

Krüger-Brand, Heike E.

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  • Nur etwas mehr als die Hälfte der niedergelassenen Ärzte in Deutschland (52,5 Prozent) besitzt eine eigene Praxis-Homepage. Das ergab die Online-Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2012“ der Stiftung Gesundheit, Hamburg. Mehr als 50 Prozent der Ärzte begründeten dies damit, dass sie keine Werbung nötig hätten. 22 Prozent gaben an, dass die Erstellung und Pflege einer Homepage zu teuer sei. Fast ein Viertel der Ärzte sieht zu viele rechtliche Unsicherheiten bei der Erstellung und Pflege einer eigenen Online-Präsenz (22,6 Prozent). Dies zeigt nach Meinung der Stiftung Gesundheit, dass sich die Ärzte über die rechtlichen Voraussetzungen, wie etwa ein Impressum oder die Einhaltung der Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetzes, im Klaren sind. Demgegenüber gaben 90 Prozent der ärztlichen Inhaber einer Praxis-Homepage an, noch nie eine Abmahnung wegen eines mutmaßlichen Rechtsverstoßes ihrer Website erhalten zu haben. 8,7 Prozent wurden einmal, 0,5 Prozent mehrfach abgemahnt.

Bei der Erstellung der Homepage hatten mehr als die Hälfte der Befragten Unterstützung in rechtlichen Fragen, etwa von einem Anwalt, der Ärztekammer oder von der Web-Agentur. 31,2 Prozent antworteten, dass sie in Bezug auf die Rechtssicherheit ihrer Homepage keine Hilfe benötigen. Etwa zehn Prozent würden sich allerdings Unterstützung in diesem Bereich wünschen. Informationen unter www.stiftung-gesundheit.de. KBr

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