ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 1/2013Leiser Druckatmungsgenerator für Heimbeatmung

SUPPLEMENT: PRAXiS

Leiser Druckatmungsgenerator für Heimbeatmung

Dtsch Arztebl 2013; 110(8): [35]

EB

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Der Druckatmungsgenerator kann in verschiedenen Beatmungsmodi verwendet werden. Er zeichnet sich bei 10 hPA Solldruck durch ein geringes Umgebungsgeräusch von nur 19,5 dB(A) aus.Foto: FLO Medizintechnik GmbH
Der Druckatmungsgenerator kann in verschiedenen Beatmungsmodi verwendet werden. Er zeichnet sich bei 10 hPA Solldruck durch ein geringes Umgebungs­geräusch von nur 19,5 dB(A) aus.
Foto: FLO Medizintechnik GmbH
  • Patienten, die an starkem Übergewicht oder der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung leiden, benötigen bei der Beatmung mit Druckatmungsgeneratoren bis zu 30 hPa Positivdruck. Bei der nicht invasiven Heimtherapie kommt es jedoch häufig zu Problemen aufgrund von unsensiblen Triggern, die Patienten leiden außerdem unter der Lautstärke der Geräte. Die FLO Medizintechnik GmbH hat daher mit dem „xPAP III“ einen Druckatmungsgenerator entwickelt, dessen Lautstärke unter dem 30-dB-Richtwert der Welt­gesund­heits­organi­sation liegt (www.flo-medizintechnik.de). Das Gerät besitzt nach Angaben des Herstellers zudem eine hohe Triggerempfindlichkeit.

Das Gerät erreicht bei 10 hPA Solldruck ein Umgebungsgeräusch von nur 19,5 dB(A). Interne Messungen ergaben außerdem bei 30 hPa Solldruck eine Geräuschentwicklung von weniger als 28 dB(A). Auch die Übertragungslautstärke in der Maske ist gering und ermöglicht es dem Anwender, die eigenen Atemgeräusche wahrzunehmen.

Darüber hinaus lässt sich der Trigger in der Ausatmung sperren. Das System kann zudem über mehrere Parameter zu Druck, Volumen und Beatmungsmodus individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden. Außerdem kann ein Glasluftbefeuchter eingesetzt werden, der den Patienten die Anwendung von Zusätzen zur besseren Sekretmobilisation ermöglicht. Der integrierte Speicherchip erlaubt eine lückenlose Dokumentation jedes Atemzugs für mindestens drei Monate rückwirkend und erleichtert so die Atmungsanalyse. EB

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