ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2013Versorgungswerke: Gerechtigkeitslücke
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Herr Clade spricht im Zusammenhang mit der Möglichkeit, im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) mit einem Grad der Behinderung von 50 im Gegensatz zur berufsständischen Versicherung vorzeitig und abschlagsfrei in Rente zu gehen, von einer nur „vermeintlichen Gerechtigkeitslücke“.

Nun, ich habe nicht die Möglichkeit der Wahl, bin Zwangsmitglied aufgrund meiner Kammerzugehörigkeit, auch diesbezüglich habe ich keine Wahl, möchte ich meinen Beruf weiter ausüben.

Anzeige

Auch habe ich keine Wahl, ich muss von meinem Verdienst Steuern zahlen. Und von diesen, auch von mir aufgebrachten Steuergeldern wird die Segnung der vorzeitigen Rente der GRV-Versicherten bezahlt. Es sei den Betroffenen ehrlich gegönnt.

Und nun möge der Verfasser des Artikels dem Leser doch bitte plausibel machen, was es denn mit „Gerechtigkeit“ zu tun habe, wenn er für Leistungen (mit)aufkommt, die in Anspruch zu nehmen, ihm grundsätzlich verwehrt ist.

Ich nehme für mich jedenfalls durchaus in Anspruch, hier eine Gerechtigkeitslücke zu empfinden . . .

Dr. Roland Verch, 42699 Solingen

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema