ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2013Bedarfsplanung: Gefahr durch psychische Störungen unterschätzt
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Die Explosion der Kosten und der Beitragsausfälle durch psychische Störungen gefährdet zunehmend das Fundament des Gesundheitswesens. Die Beitragsausfälle und der Mittelentzug durch zunehmenden Ressourcenverbrauch durch psychische Störungen treffen alle.

Fakt ist, dass die Hereinbringung der Psychologischen Psychotherapeuten in das Gesundheitssystem daran nichts änderte . . .

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Arbeitsunfähigkeit als sozialmedizinisches Faktum und betriebswirtschaftliches Problemfeld für das Gesundheitswesen verlangt mehr Beachtung. Die Last der sozialmedizinischen Herausforderung (Reintegration arbeitsunfähig Kranker) und die Last der psychotherapeutischen Notfallversorgung psychisch Kranker wird weiter fast ausschließlich den Hausärzten aufgebürdet.

Hier fehlt weiter die Entlastung der Hausärzte durch den Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Bei der allseits bekannten Präsenz psychosomatischer Störungen in der hausärztlichen Praxis ist es mehr als verwunderlich, dass dem Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie als einzigem Facharzt kein eigener Bedarfsplanungsbereich zugestanden wurde.

Dies ist auch eine Diskriminierung der psychosomatisch Kranken.

Gerhard Leinz, 24103 Kiel

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