ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2013Bedarfsplanung: Über Versprechungen
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Mit mildem Lächeln lese ich, dass sich „als Folge der neuen Bedarfsplanung etwa 3 000 freie Praxissitze für Hausärztinnen und Hausärzte ergeben“. Herr von Stackelberg geht sogar so weit zu äußern: „Jetzt ist es wichtig, dass der Hausarzt innerhalb der Ärzteschaft aufgewertet wird . . .“ 3 000 Hausarztsitze mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 250 000 Euro auszustatten, kostet 750 Millionen Euro. Wir Hausärzte dürfen davon ausgehen, dass Herr von Stackelberg diesen Posten in seinem Haushalt eingepreist hat.

„Das eine muss dir klar sein: Leere Versprechungen seitens der Politik werden dich dein Berufsleben lang begleiten!“, haben mir meine Hausarzteltern vor 30 Jahren deutlich gemacht. Ich bleibe also gelassen.

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Dr. Heinrich Antz, 50739 Köln

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