ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2013Bundesrat: Grünes Licht für Krebsregister

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Bundesrat: Grünes Licht für Krebsregister

Dtsch Arztebl 2013; 110(10): A-419 / B-379 / C-379

Hillienhof, Arne

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Der Startschuss für eine bundesweite Datenbank zu Krebserkrankungen ist gefallen. Der Bundesrat gab grünes Licht für ein entsprechendes Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister (Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz). Ziel ist es, möglichst die beste Therapie für krebskranke Menschen flächendeckend sicherzustellen. Das Gesetz soll bis 2016 umgesetzt werden.

Dem Gesetz zufolge sollen die unterschiedlichen klinischen Krebsregister künftig in Deutschland nach möglichst einheitlichen Maßstäben arbeiten. Ein in medizinischen Fachkreisen erarbeiteter Datensatz für die Dokumentation von an Krebs erkrankten Menschen bildet laut Bundesministerium für Gesundheit die Grundlage für die klinische Krebsregistrierung und sichert ihre Einheitlichkeit.

Für den Ausbau der flächendeckenden klinischen Krebsregister stellen die Deutsche Krebshilfe 7,2 Millionen Euro und die Länder insgesamt acht Millionen Euro bereit. Soweit festgelegte Fördervoraussetzungen vorliegen, zahlt die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung für jede verarbeitete Meldung zur Neuerkrankung an einem Tumor künftig eine fallbezogene Pauschale von 119 Euro an die klinischen Krebsregister zur Deckung ihrer Betriebskosten. hil

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