ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2013Personzentriert: Missverständliche Formulierungen
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In der Meldung wurden in den letzten zwei Sätzen Formulierungen genutzt, die zu Missverständnissen und groben Fehlinterpretationen zur Arbeitshaltung und zur Methode im Personzentrierten Verfahren führen müssen. Deshalb möchte ich einen Verbesserungsvorschlag unterbreiten: Die zwei Sätze am Ende der Meldung können so lauten:

Wesentliche Erkenntnisse seiner Arbeit sind ein bedingungsfreies Akzeptieren, Empathie und die Grundorientierung an einer positiven Entwicklung der Persönlichkeit. Dabei handelt sich um eine Theorie, in dem die Krankheitslehre auf dem Konzept der Inkongruenz fußt. In der Behandlung und Beratung ist ein beziehungsorientiertes Wissen und Handeln zentral, das zu einem durchstrukturierten Konzept zählt.

Mit diesen Formulierungen würden Unwissende einen Anreiz zum Nachdenken und Nachlesen erhalten, und Fachleute müssen sich nicht über eine mangelnde inhaltliche Präzision ereifern, die leider zu vielen missverständlichen Interpretationen einlädt.

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Dipl.-Psych. Klaus Vlk, Psychologischer Psychotherapeut, 10629 Berlin

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