ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2013Versicherung: Gut versichert?
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In unserem Staat klafft eine Schere zwischen Arm und Reich. Die Politik schafft sozioökonomische Missverhältnisse, indem:

  • viele Bürger, wie ich und mein Mann, unsere Kran­ken­ver­siche­rung im gebrechlichen Rentenalter verloren haben, weil die Beitragserhöhungen der privaten Kran­ken­ver­siche­rung unbezahlbar wurden – wie in unserem Falle – mit der Folge der Kündigung unserer privaten Kranken- und Pflegeversicherung.
  • die private Kran­ken­ver­siche­rungsgesellschaft unsere Altersrücklagen einbehalten konnte.
  • die BfA uns den Zuschuss zur Rente für die Krankenkosten eingestellt hat.
  • das Finanzamt unsere nicht armutsfesten Altersrücklagen im Rentenalter mit Steuerabzügen bedroht.
  • meiner privat krankenversicherten Arztkollegin von ihrer gesetzlichen Altersrente für ihre letzten Lebenstage nur ein soziales Minimum zum Leben bleibt, weil die Bank den größeren Teil der Rente beansprucht für den Kredit, den die schwerbehinderte Ärztin aufgenommen hat, um den Forderungen der Ärzte nachzukommen, deren Behandlungskosten die Privatversicherung nicht bezahlt hat . . .
  • meine gesetzlich krankenversicherte 41-jährige Freundin den von der Gesundheitskasse geforderten Eigenanteil an den Behandlungskosten nicht begleichen kann, ohne dass ihrer vierköpfigen Familie weniger als ein soziales Minimum zum Leben bleibt . . .

Irene Redkowski, 70437 Stuttgart

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