ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2013Volker ter Meulen: Präsident der globalen Wissenschaftsakademie

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Volker ter Meulen: Präsident der globalen Wissenschaftsakademie

Dtsch Arztebl 2013; 110(11): A-513 / B-457 / C-457

Zylka-Menhorn, Vera

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Volker ter Meulen, Foto: Leopoldina
Volker ter Meulen, Foto: Leopoldina

Eine hohe internationale Würdigung hat der Virologe Prof. Dr. med. Volker ter Meulen, Würzburg, durch seine Wahl als einer der beiden Co-Chairs des renommierten Inter-Academy Panel (IAP) in Rio de Janeiro erfahren. Damit führt der Leopoldina-Altpräsident mit Prof. Mohamed Hassan, ehemals Präsident der African Academy of Sciences, für nunmehr drei Jahre den Vorsitz des Zusammenschlusses von mehr als 100 Wissenschaftsakademien aus aller Welt. Das IAP berät mit seiner wissenschaftlichen Expertise staatliche und gesellschaftliche Akteure bei komplexen globalen Fragestellungen. Die Leopoldina ist seit 2008 Mitglied des IAP. Der heute 79-jährige ter Meulen war von 2003 bis 2010 Präsident der Leopoldina.

Seine virologische Ausbildung startete der vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler 1963 am Children’s Hospital in Philadelphia/USA. Nach der Habilitation und weiteren Forschungstätigkeiten in Philadelphia und an der University of California in Berkeley folgte er 1975 einem Ruf an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wo er bis zu seiner Emeritierung 2003 als Professor für Klinische Virologie und Immunologie lehrte.

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Ter Meulens wissenschaftliches Interesse galt der Pathogenese und Immunreaktion viraler Infektionen des Zentralnervensystems – insbesondere der durch Masernviren. Außerdem befasste er sich mit Coronaviren und dem simianen Immundefizienzvirus, wodurch Erkenntnisse über die neuronalen Auswirkungen einer Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus gewonnen wurden. Vera Zylka-Menhorn

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