ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2013Theresia Bauer: Wissenschaftsministerin des Jahres

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Theresia Bauer: Wissenschaftsministerin des Jahres

Dtsch Arztebl 2013; 110(11): A-513 / B-457 / C-457

Hibbeler, Birgit

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Theresia Bauer, Foto: dpa
Theresia Bauer, Foto: dpa

Die baden-württembergische Ministerin Theresia Bauer (47) ist vom Deutschen Hochschulverband (DHV) zur „Wissenschaftsministerin des Jahres 2013“ gewählt worden. Sie ist die erste Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen, die diese Ehrung erhält. Sie schnitt mit der Note „Befriedigend Plus“ am besten ab.

Das Ranking ist Ergebnis einer Online-Umfrage unter den 27 500 Mitgliedern des DHV. Etwa 2 200 von ihnen nahmen teil. „Die Auszeichnung freut mich deshalb besonders, weil sie von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst kommt“, sagte Bauer. Gleichzeitig werde durch die Bewertungen deutlich, dass das Wissenschaftssystem vor großen Herausforderungen stehe und die Erwartungen an die Politik hoch seien. „Ich verstehe die Auszeichnung als Auftrag, mich bei der Hoch­schul­finan­zierung für eine gemeinsame Lösung von Bund und Ländern einzusetzen“, betonte sie.

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Bauer studierte Politikwissenschaften, Volkswirtschaft und Germanistik. Seit 2001 gehört sie dem Landtag von Baden-Württemberg an. Nach der Landtagswahl 2011, bei der sie das Direktmandat in Heidelberg erlangte, wurde sie Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Auf dem zweiten Platz landete Prof. Dr. oec. publ. Birgitta Wolff (CDU), Sachsen-Anhalt, Sie war Siegerin in den beiden Vorjahren. Die zum Zeitpunkt der Umfrage niedersächsische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. rer. nat. Johanna Wanka (CDU) belegte Rang drei. Sie ist mittlerweile Bundesministerin für Bildung und Forschung. Birgit Hibbeler

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