ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2013Magdalena Benemann: Abschied aus der Großfamilie

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Magdalena Benemann: Abschied aus der Großfamilie

Dtsch Arztebl 2013; 110(12): A-565 / B-503 / C-503

Flintrop, Jens

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Magdalena Benemann, Foto: Marburger Bund
Magdalena Benemann, Foto: Marburger Bund

Mit Dr. Magdalena Benemann ist Anfang März eine langjährige tragende Säule des Marburger Bundes (MB) in den Ruhestand getreten.

Bereits 1979 kam die promovierte Volkswirtin zum MB, um die Leitung des wissenschaftlichen Referates beim Bundesverband zu übernehmen, das heute als Krankenhausreferat firmiert. Zahlreiche Stellungnahmen und Positionspapiere der Ärztegewerkschaft zu krankenhausspezifischen Themen tragen seither ihre Handschrift; in zahllosen Anhörungen und Diskussionsveranstaltungen war sie das Gesicht des Verbandes. 2004 wurde sie zur stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin des Marburger Bundes ernannt.

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Magdalena Benemann engagiert sich sehr dafür, dass besonders Ärztinnen den Arbeitsalltag im Krankenhaus und das Familienleben miteinander vereinbaren können. So initiierte sie 2006 das MB-Projekt für ein familienfreundliches Krankenhaus. Ziel sei, „gerade Ärztinnen im Krankenhaus zu halten beziehungsweise ihnen nach Kindererziehungszeiten den Weg zurück ins Krankenhaus zu ermöglichen“, führte sie damals aus.

„Sie haben über viele Jahre die Sache der Ärztinnen und des weiblichen Elements im Verband hochgehalten“, betonte der MB-Vorsitzende Rudolf Henke im November 2012 bei der 122. MB-Haupt­ver­samm­lung, als er Benemann den Ehrenreflexhammer des Marburger Bundes verlieh. Bei ihrer kurzen Dankesrede im Berliner Estrel wurde deutlich, warum die Volkswirtin dem MB so lange treu geblieben ist: Es herrsche ein besonderer Spirit im Verband – „wie in einer Großfamilie“, sagte sie. Jens Flintrop

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