ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2013Krankenhausmarkt: Asklepios darf 10,1 Prozent an Rhön erwerben

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Krankenhausmarkt: Asklepios darf 10,1 Prozent an Rhön erwerben

Dtsch Arztebl 2013; 110(12): A-530 / B-474 / C-474

Flintrop, Jens

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Foto: dapd
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Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben der Asklepios-Kliniken-Verwaltungsgesellschaft, sich mit bis zu 10,1 Prozent der Aktien an der Rhön-Klinikum AG zu beteiligen, unter einer aufschiebenden Bedingung genehmigt.

Nach einer Marktanalyse des Bundeskartellamtes würde das Vorhaben im Raum Goslar zu der Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung führen. Deshalb muss Asklepios zunächst seine dort betriebene Harzklinik sowie das Medizinische Versorgungszentrum („MVZ Harz“) an einen unabhängigen Krankenhausträger veräußern.

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Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Wir müssen sicherstellen, dass die Patienten vor Ort noch eine gewisse Auswahl zwischen verschiedenen Krankenhausträgern haben, um den Qualitätswettbewerb zwischen den Häusern zu erhalten. Die Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung war hier nur im Raum Goslar festzustellen und wurde durch das Veräußerungsangebot von Asklepios beseitigt.“ JF

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