ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2013Kerstin Kamke: Professorin mit Blick für die ärztlichen Belange

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Kerstin Kamke: Professorin mit Blick für die ärztlichen Belange

Dtsch Arztebl 2013; 110(12): A-565 / B-503 / C-503

Maus, Josef

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Kerstin Kamke, Foto: privat
Kerstin Kamke, Foto: privat

Der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der Hochschule Emden/Leer freut sich über Verstärkung: Kerstin Kamke (50) ist dort neue Professorin für Gesundheitsmanagement. Kamke, eine ausgezeichnete Kennerin der ambulanten Versorgung und der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen, sieht neben dem volkswirtschaftlichen Ansatz des Gesundheitsmanagements, der Gesundheitsökonomie, zwei weitere Schwerpunkte in der Lehre: die Gesundheitspolitik und das (Personal-)Marketing in Sozial- und Gesundheitsbetrieben.

Gesundheitsmanager, eine relativ neue Spezies im Gesundheitswesen, verfügen über spezifische betriebswirtschaftliche Kenntnisse und können in Krankenhäusern, Arztpraxen, Medizinischen Versorgungszentren und bei Krankenkassen arbeiten. Da trifft es sich gut, wenn im Laufe des Studiums schon Gelegenheit besteht, sich mit den Strukturen des Gesundheitswesens vertraut zu machen. Kerstin Kamke weiß darüber sehr gut Bescheid, vor allem über die Abläufe in der ambulanten Versorgung und an den Schnittstellen zum stationären Sektor. Die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin war Anfang der 90er-Jahre bis 2004 bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und beim damaligen Bundes­aus­schuss der Ärzte und Krankenkassen in vielfältigen Funktionen tätig. Das dürfte ihr und ihren Studenten in der Lehre und Forschung zugutekommen. Kamke geht ihre neue Aufgabe wie gewohnt an: mit großem Arbeitseifer und viel Engagement. Josef Maus

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