ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2013Schweinegrippe: Das Land Berlin kommt seiner Pflicht nach
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Unter Bezugnahme auf den Artikel wird vonseiten der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales von Herrn Czaja der Sachverhalt wie folgt korrigiert:

Es ist unwahr, dass das Land Berlin nicht seiner Pflicht nach Entschädigung nachkommt, wenn eine Person infolge einer öffentlich empfohlenen Impfung einen Schaden erleidet.

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Die Impfung gegen die sogenannte Schweinegrippe war eine vom Land Berlin öffentlich empfohlene Impfung und wurde von vielen engagierten Berliner Ärztinnen und Ärzten verabreicht. Wenn eine geimpfte Person einen gesundheitlichen Schaden erlitten hat, der im Zusammenhang mit der Impfung steht, so muss diese Person einen Antrag auf Entschädigung im LAGeSo(Landesamt für Gesundheit und Soziales)-Versorgungsamt stellen, um wegen der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Schädigung einen Versorgungsanspruch gegen das Land Berlin geltend zu machen.

Vollkommen unabhängig davon muss die Impfärztin oder der Impfarzt den Impfling vor jeder Impfung über Risiken und Nebenwirkungen aufklären. Im erwähnten Fall geht es vor allem darum, dass sich die betreffende Person nicht ausreichend von ihrem Arzt vor der Impfung aufgeklärt fühlte. Dieser Diskurs berührt die Arzt-Patienten-Beziehungen und hat nichts mit der Haftung des Landes Berlin im Impfschadensfall zu tun.

Franciska Obermeyer, Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 10969 Berlin

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