ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2013Nordrhein-Westfalen: Einweisung und Entlassung künftig elektronisch

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Nordrhein-Westfalen: Einweisung und Entlassung künftig elektronisch

Dtsch Arztebl 2013; 110(13): A-590 / B-526 / C-526

Krüger-Brand, Heike E.

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Notfallsanitäter haben mehr Kompetenzen als die bisherigen Rettungsassistenten. Foto: Fotolia/thomasp24
Notfallsanitäter haben mehr Kompetenzen als die bis­herigen Rettungsassistenten. Foto: Fotolia/thomasp24

In Nordrhein-Westfalen will man das Krankenhaus-Einweisungs- und -Entlassmanagement optimieren und künftig auch als einheitliches elektronisches Verfahren landesweit auf den Weg bringen. „Das unkoordinierte Nebeneinander der Sektoren kann nicht im Interesse der Patienten und Akteure im Gesundheitswesen sein“, erklärte die nordrhein-westfälische Ge­sund­heits­mi­nis­terin, Barbara Steffens (Bündnis 90/Die Grünen), bei einer Informationsveranstaltung im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf. „Was wir brauchen, ist eine sektorenübergreifende Versorgung, die vom Menschen her denkt.“

„Der Patient ist derzeit bei seinem Weg durch das Gesundheitssystem völlig allein und unbegleitet“, kritisierte auch Dr. med. Peter Potthoff, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein. Ein elektronisch unterstütztes Überleitungsverfahren soll daher den Informationsfluss zwischen ambulantem und stationärem Sektor verbessern.

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Das elektronisch gestützte Überleitungsverfahren wird zunächst im Raum Düren getestet – anschließend in zwei größeren Modellregionen. Technische Basis ist der elektronische Arztbrief über die Kommunikationsplattform D2D. KBr

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