PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(13): A-624 / B-554 / C-554

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Peter Layer, Angelika Behrens, Christine Leben, Rüdiger Görtz und Hansjörg Meyer (von links). Foto: Norgine GmbH
Peter Layer, Angelika Behrens, Christine Leben, Rüdiger Görtz und Hansjörg Meyer (von links). Foto: Norgine GmbH

Norgine Gastro Award – verliehen von dem Unternehmen Norgine an Dr. med. Angelika Behrens, Oberärztin in den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden, und Dr. med. Rüdiger Stephan Görtz, Assistenzarzt im Universitätsklinikum Erlangen. Behrens rückt in ihrer Arbeit die ökonomische Auswirkung und die Veränderung der juristischen Sachlage durch die S3-Leitlinie „Sedierung in der gastrointestinalen Endoskopie“ in den Fokus und prüft deren Umsetzung. Görtz untersucht in seiner Arbeit Einflussfaktoren auf die Messung der Acoustic-Radiation-Force-Impulse(ARFI)-Elastometrie. Die Methode wird häufig zur Detektion einer Leberfibrose oder Zirrhose eingesetzt. Beide Preisträger erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 5 000 Euro.

Brit Mollenhauer, Foto: privat
Brit Mollenhauer, Foto: privat
Anzeige

Robert-Wartenberg-Preis – verliehen von der Kommission Leitende Krankenhausärzte der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Dotation: 5 000 Euro, an Prof. Dr. med. Brit Mollenhauer, Oberärztin in der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel. Sie wurde für ihre wissenschaftliche Arbeit zur Frage der Bedeutung von Biomarkern für die Frühdiagnose des Morbus Parkinson ausgezeichnet. „In der Hoffnung auf künftige neuroprotektive Substanzen für den Morbus Parkinson können die Biomarker helfen, diese frühzeitig gezielt anzuwenden, aber auch therapeutische Effekte mit einem möglichen Progressionsmarker objektiv abzubilden“, erklärte Mollenhauer im Rahmen der mit dem Preis verbundenen Wartenberg-Lecture zum Thema „Wie wird in Zukunft Parkinson diagnostiziert?“.

Wissenschaftspreis – verliehen von der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen, Dotation: 2 500 Euro, gestiftet von der Firma Servier Deutschland, an Dr. Katharina Fischer, Lehrstuhl für Health Care Management, Universität Hamburg, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Dissertation: „Empirical analyses of coverage decision-making on health technologies“. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss wissenschaftlicher Bewertungsverfahren und weiterer Einflüsse auf kollektive Entscheidungen über die Erstattungsfähigkeit und -höhe von Gesundheitsgütern.

Bayer Thrombosis Research Award – verliehen von der Bayer Science & Education Foundation, Dotation: 30 000 Euro, an Dr. Krystin Krauel, Forscherin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Damit werden ihre Arbeiten zur Wechselwirkung von thrombotischen Prozessen mit der antibakteriellen Wirtsabwehr gewürdigt. Sie zeigte, dass ein kleines Signalmolekül (Chemokin) aus Thrombozyten sich auch an Bakterien binden kann. Dieses Chemokin ist bislang bekannt für seine Wechselwirkung mit dem Antithrombosemittel Heparin und kann so zu schweren Heparin-induzierten Thrombozytopenien (HIT) führen. Daraus könnten sich für Patienten mit HIT und für die HIT-Prävention neue Behandlungsperspektiven ergeben. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema