ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2013NS-Krankenmorde: Freiwillige Arbeit
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Vielen Dank für den Überblick und die Erwähnung der vielen lokalen freiwilligen Initiativen wie zum Beispiel hierorts auch der „Gedenkkreis Wehnen“, den Angehörige der Ermordeten im hiesigen psychiatrischen Krankenhaus gegründet haben. Norbert Jachertz verwendet den üblichen Begriff „ehrenamtlich“. Eine Freundin in Israel, die 1938 noch mit ihrer Familie aus Berlin nach Palästina gelangen konnte, sagte mir anlässlich meiner Verwendung dieses Begriffs: „Ja, die Deutschen brauchen immer ein Amt, und das haben wir fürchten gelernt“. Seither habe ich mir angewöhnt – wie international üblich – von freiwilligen Organisationen beziehungsweise freiwilliger Arbeit zu sprechen, zumal der Begriff ursprünglich ja nur die unentgeltliche Ratstätigkeit von wohlhabenden Honoratioren meinte.

Dr. med. Heyo Prahm, 26131 Oldenburg

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