ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2013Rettungsdienst: Bundesrat stimmt Notfallsanitätergesetz zu

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Rettungsdienst: Bundesrat stimmt Notfallsanitätergesetz zu

Dtsch Arztebl 2013; 110(13): A-590 / B-526 / C-526

Osterloh, Falk

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Der Bundesrat hat am 22. März dem umstrittenen Notfallsanitätergesetz zugestimmt. Damit kann es zum 1. Januar 2014 in Kraft treten. Mit dem Gesetz wird der bisherige Beruf des Rettungsassistenten in die neue Berufsbezeichnung „Notfallsanitäter“ überführt. Die Ausbildung wurde von zwei auf drei Jahre verlängert. Zudem erhält der Notfallsanitäter weitere Aufgaben.

Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und Ärzteverbände hatten kritisiert, dass Notfallsanitäter in der Erstversorgung nun auch invasive Maßnahmen durchführen dürfen. „Durch die beabsichtigte unbegrenzte Übergabe der ärztlichen Maßnahmen an Notfallsanitäterinnen und -sanitäter, die durch eine dreijährige Ausbildung nicht annäherungsweise auf die Folgenabschätzung ihres Handelns, insbesondere auf die Beherrschung der möglichen Komplikationen, vorbereitet werden, ist eine Verschlechterung der notfallmedizinischen Versorgung und eine Verminderung der Patientensicherheit zu befürchten“, erklärte die BÄK in einer Stellungnahme. fos

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