ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2013Cornelia Rundt: Neue Ge­sund­heits­mi­nis­terin in Niedersachsen

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Cornelia Rundt: Neue Ge­sund­heits­mi­nis­terin in Niedersachsen

Dtsch Arztebl 2013; 110(13): A-623 / B-553 / C-553

Hibbeler, Birgit

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Cornelia Rundt, Foto: dpa
Cornelia Rundt, Foto: dpa

Cornelia Rundt (59) ist neue Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration in Niedersachsen. Die SPD-Politikerin tritt nach dem Regierungswechsel in Hannover die Nachfolge von Aygül Özkan (CDU) an, die neben dem Ministeramt auch ihr Direktmandat verlor und nicht mehr im Landtag sitzt.

„Wir müssen jetzt die drängenden Fragen in der Sozial- und Gesundheitspolitik in Angriff nehmen. Unser Ziel ist ein soziales Niedersachsen“, sagte Rundt anlässlich ihres Amtsantritts. Einsetzen will sie sich für eine ausreichende Finanzierung der Krankenhäuser. „Anpacken müssen wir auch das Problem des sich verschärfenden Landärztemangels“, betonte sie.

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Rundt war bislang hauptamtlicher Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen. Sie gilt vor allem als Fachfrau für das Thema Pflege. Aber auch die anderen Bereiche des Gesundheitswesens sind ihr nicht fremd. So war sie im Vorstand der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft und Mitglied des Aufsichtsrats der Heidekreis-Klinikum GmbH. Als Ministerin will die Diplom-Kauffrau sich insbesondere des demografischen Wandels im ländlichen Raum annehmen. Im Fokus steht dabei der Pflegenotstand, aber auch die hausärztliche Versorgung. Arztentlastende Ansätze wie das Modell Niedersachsen „MoNi“ will sie ausbauen.

Rundt stammt aus Nordrhein-Westfalen. Sie wurde in Mülheim an der Ruhr geboren und studierte in Münster Betriebswirtschaftslehre. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Birgit Hibbeler

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