ArchivDeutsches Ärzteblatt18/1996USA: Gerichtliche Schritte gegen Zigarettenhersteller

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USA: Gerichtliche Schritte gegen Zigarettenhersteller

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LNSLNS NEW YORK. Der US-Bundesstaat Texas hat Ende März gerichtliche Schritte gegen acht Tabakkonzerne eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten ihre Zigaretten künstlich mit Nikotin angereichert, um die Raucher süchtig zu machen. Texas verlangt mehrere Milliarden Dollar Entschädigung für die Kosten, die den öffentlichen Kassen durch die medizinische Behandlung von Rauchern entstanden sind. Sechs andere US-Bundesstaaten haben bereits Verfahren gegen Zigarettenhersteller eingeleitet.
Der US-Tabakkonzern Ligget hatte Mitte März zugestimmt, eine Höchstsumme von umgerechnet rund 1,8 Milliarden DM an eine Interessengemeinschaft von Nikotin-Opfern zu zahlen. Das Unternehmen hatte nach Ansicht von Experten diesem Vergleich zugestimmt, um einen ruinösen Mammutprozeß zu vermeiden. afp
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